Südafrika

Feuer in Synagoge in Kapstadt

Arthur’s Road Shul in Kapstadt Foto: screenshot youtube

In der Arthur’s Road Shul in Kapstadt sind am Dienstag bei einem Brand sieben Torarollen verbrannt. Wie die Jewish Telegraphic Agency meldete, wurde bei dem Feuer niemand verletzt.

Die Ursache des Brands wird derzeit noch ermittelt. Anfangs war spekuliert worden, Chanukkakerzen hätten das Feuer in der Synagoge ausgelöst. Doch nach Aussagen eines Feuerwehrsprechers begann der Brand im Dach des Gebäudes. Die Ermittler erklärten am Mittwoch dem South Africa Jewish Board of Deputies, der jüdischen Dachorganisation des Landes, sie hätten keine Anzeichen von Fehlverhalten gefunden.

ZEUGEN Wie die Yeshiva World News berichteten, seien »Tränen über die Gesichter von Zeugen geflossen, als sie versuchten, die Torarollen zu retten«. Als sie merkten, dass dies nicht möglich sei, habe der Gemeinderabbiner das Kaddisch gesagt.

Das South Africa Jewish Board of Deputies dankte den 22 Feuerwehrleuten und mehreren Rettungskräften für ihren »tapferen Einsatz«. Man wisse, »dass alles unternommen wurde, um die heiligen Bücher und anderen Kultgegenstände zu retten«.

Südafrikas Oberrabbiner Warren Goldstein erklärte am Mittwoch: »Wir trauern um die physischen Torarollen, die in der vergangenen Nacht auf tragische Weise verbrannt wurden. Aber lassen Sie uns in der Tatsache Trost finden, dass, Gott sei Dank, kein Mensch verletzt wurde. Und lassen sie uns darüber im Klaren sein, dass die Buchstaben der Tora und die darin enthaltenen Ideen niemals zerstört werden.«  tok

Judenhass

»Während er mir in den Kopf schneidet, sagt er: ›Die Juden erschießen Kinder‹«

Eine neue Dokumentation enthüllt ein erschreckendes Ausmaß an Antisemitismus im britischen Gesundheitssystem

 16.09.2026

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 16.09.2026

Paris

Französische Rock-Ikone Catherine Ringer gestorben

Sie war die berühmte Stimme des legendären Duos Rita Mitsouko. Mit Hits wie »Marcia Baïla« wurde Catherine Ringer zur Ikone des französischen Rocks. Nun ist sie im Alter von 68 Jahren gestorben

 16.09.2026

Der jüdische Kardinal

Den einen zu jüdisch, den anderen zu katholisch: Aron Jean-Marie Kardinal Lustiger vereinte Welten in sich, die in der Geschichte schmerzhaft gegensätzlich waren

von Andrea Krogmann  15.09.2026

USA

Das süße Licht von Zusha

Seit 13 Jahren machen Shlomo Gaisin und Zack Goldschmiedt charedische Popmusik – mit Riesenerfolg

von Sophie Albers Ben Chamo  13.09.2026

Kino

Unter einem guten Stern

Jüdische Themen sind im französischen Kino immer wieder sehr gut aufgehoben. Auch »Nur ein kleines bisschen Glück« trifft mit Leichtigkeit mitten ins Herz

 11.09.2026

Kommentar

Ja, du bist gemeint!

Im Leben gibt es Menschen, die erkennen, was vor sich geht, und andere, die einfach blind den Trends folgen. Warum ich an der Seite meiner jüdischen Freunde stehe

von Boy George  11.09.2026

Rückkehr

Wiener Stadttempel nach Restaurierung wiedereröffnet

Nach mehr als zehn Monaten Bauzeit konnte die jüdische Gemeinde in Wien wieder in ihre Synagoge zurückkehren. Nun steht ein großes Fest an - auch zum runden Jubiläum des größten Gotteshauses seiner Art in Österreich

von Johannes Peter Senk  10.09.2026

9/11

Das Gift des Terrors

Ein Vierteljahrhundert nach den islamistischen Anschlägen auf Amerikas Zentren der Macht findet tatsächlich ein Regime Change statt. Allerdings nicht in den Täterländern, sondern in den USA. Ein persönlicher Rückblick

von Hannes Stein  10.09.2026