Vereinigte Arabische Emirate

EU kritisieren Todesstrafe für Mörder von Chabad-Rabbiner

Rabbiner Zvi Kogan sel. A. wurde im November 2024 verschleppt und ermordet

Nach dem Todesurteil in eines Gerichts in Abu Dhabi gegen drei Männer, die des Mordes an einem israelischen Rabbiner beschuldigt werden, hat die EU Kritik an der Strafwahl geübt. Man bedauere zutiefst, dass die Vereinigten Arabischen Emirate ihre faktische Aussetzung der Todesstrafe gebrochen hätten, teilte der Europäische Auswärtige Dienst in Brüssel am Mittwoch mit.

Die Europäische Union bekräftige ihre »entschiedene Ablehnung der Todesstrafe in allen Fällen und unter allen Umständen«, hieß es. Diese Strafe sei mit dem unveräußerlichen Recht auf Leben und Menschenwürde unvereinbar, habe keine abschreckende Wirkung auf Verbrechen und mache mögliche Justizirrtümer unumkehrbar.

Lesen Sie auch

Drei Todesstrafen, einmal lebenslänglich

Wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM in den Emiraten am 31. März berichtete, hatte ein Gericht in Abu Dhabi die drei Angeklagten zum Tod und einen vierten zu lebenslanger Haft verurteilt. Den muslimischen Männern usbekischer Staatsangehörigkeit wurde zur Last gelegt, im November den 28-jährigen israelisch-moldauischen Rabbiner Zvi Kogan verschleppt und ermordet zu haben. Kogan, der in Dubai in den Emiraten lebte und arbeitete, war laut Medienberichten Chabad-Rabbiner. kna

Washington D.C.

Abgeordneter Jared Moskowitz erhält antisemitisch motivierte Morddrohungen

In Zuschriften wird der Demokrat unter anderem als »zionistisches, jüdisches verdammtes Schwein« (»zionist Jewish fucking pig«) beschimpft. Er ist nicht der einzige jüdische Politiker in den USA, der bedroht wird

 19.05.2026

London

Israeli in Golders Green zusammengeschlagen

Der 22-Jährige wurde über die Straße gezerrt und geschlagen, bis er beinahe das Bewusstsein verlor

 19.05.2026

Kanada

Kritik an Pro-Terror-Konferenz in Toronto

Die Veranstaltung soll die Massaker vom 7. Oktober 2023 würdigen und wird von verbotenen Organisationen getragen

 18.05.2026

Großbritannien

Ausstellung zu Hamas-Massaker wegen Sicherheitsbedenken ohne Hinweisschild

Die Polizei will den genauen Standort der Schau möglichst lange geheim halten. Anti-Terror-Einheiten sind in den Schutz der Präsentation über den Terror des 7. Oktobers eingebunden

 18.05.2026

Frankreich

Das Glück, wenn ich es will

Gérard Blitz und Gilbert Trigano gründeten einst den Club Méditerranée. Und eine Utopie der Gemeinsamkeit aus der Nachkriegszeit wurde zum Trend

von Mark Feldon  17.05.2026

Hollywood

Der unaufgeregte Glam der Zoë Kravitz

Die Tochter berühmter Eltern hat sich eine eigene Karriere aufgebaut – und ist stolz auf ihre afroamerikanischen und jüdischen Wurzeln

von Nicole Dreyfus  17.05.2026

Belgien

Uni-Rektorin: »Haben bereits viele Partnerschaften verloren«

Die Besetzer an der Universität Gent verlangen einen vollständigen Boykott Israels und wollen weitermachen - obwohl die Uni-Leitung ihnen nun erneut entgegenkam

von Michael Thaidigsmann  15.05.2026

Jewrovision 2026

Die Nervosität steigt …

Schon bald gehen die Scheinwerfer an und 600 jüdische Jugendliche aus ganz Deutschland werden ihre Showacts zum Besten geben

von Nicole Dreyfus  15.05.2026

Genf

Ronald Lauder warnt vor Entfremdung zwischen Israel und der Diaspora

»Wir müssen bestehende Risse reparieren, bevor es zu spät ist«, sagt der Präsident des Jüdischen Weltkongresses

 15.05.2026