Religion

Erster Rabbiner für Dubai

Rabbiner Yehuda Sarna Foto: dpa

Religion

Erster Rabbiner für Dubai

Yehuda Sarna wird Rabbiner der jüdischen Gemeinschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten

 15.05.2019 10:09 Uhr

Rabbiner Yehuda Sarna, Kaplan der Universität von New York, wird der erste Rabbiner der jüdischen Gemeinschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dies wurde bei einer gemeinsamen Veranstaltung für interreligiöse Toleranz der Anti-Diffamation-League (ADL) und der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in den USA bekanntgegeben.

SYNAGOGE Der Rabbiner sagte der Jewish Telegraphic Agency (JTA) am Dienstag, die Position sei unbezahlt. Er werde seinen Job in New York behalten, aber viermal im Jahr nach Dubai reisen, wo unlängst eine Synagoge eröffnet wurde. Dort werde er Gottesdienste und religiöse Zeremonien leiten, die für das Familienleben von Juden wichtig sind.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Obwohl er zunächst nicht häufig vor Ort sein wird, äußerte sich Sarna sehr positiv über seine neue Aufgabe. »Was wir hier sehen, ist die erste Entstehung der ersten neuen jüdischen Gemeinschaft in der arabischen Welt seit Jahrhunderten«, sagte der Rabbiner der JTA weiter. Hunderte von Juden weltweit würden seiner Ansicht nach gerne Jobchancen in den Vereinigen Arabischen Emiraten wahrnehmen.  Die Hoffnung sei, eine strukturierte jüdische Gemeinschaft mit bezahltem Personal aufzubauen, inklusive eines Vollzeitrabbiners. ag

Frankreich

43 Jahre nach Anschlag auf jüdisches Lokal: Verdächtiger Palästinenser ausgeliefert

Der Anschlag auf das »Chez Jo Goldenberg« in der französischen Hauptstadt am 9. August 1982 erschütterte das Land und seine jüdische Gemeinschaft schwer

 17.04.2026

New York

Die Tiger der Tora

Einst feierten jüdische Fußballclubs in der Bronx das Leben, und sogar Marilyn Monroe kickte den Ball. Schwarz-weiße Erinnerungen zur Einstimmung auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko

von Helmut Kuhn  16.04.2026

Ungarn

Wer ist Péter Magyar?

Viktor Orbán hat die Wahl verloren. Sein Nachfolger strebt weitreichende Veränderungen an. Doch bei vielen Themen setzt auch Magyar auf Kontinuität

von Michael Thaidigsmann  15.04.2026

Rom

Auch die »Trump-Flüsterin« Meloni fällt in Ungnade

Eigentlich gilt Italiens Ministerpräsidentin Meloni als Politikerin mit gutem Draht zu US-Präsident Trump. Nun attackiert er sie scharf. Der Schlagabtausch könnte für Meloni jedoch von Nutzen sein

von Robert Messer  15.04.2026

Statistik

Knapp 111.000 Holocaustüberlebende leben in Israel

Sie sind alt und sie werden weniger: Heute leben noch etwa 111.000 Holocaustüberlebende in Israel. Fast ein Drittel von ihnen ist über 90 Jahre alt, fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen

 15.04.2026

München/Budapest

Europäische Rabbiner gratulieren Magyar zum Wahlsieg in Ungarn

»Das ungarische Volk hat eine klare Entscheidung für Demokratie, für Erneuerung und für ein zukunftsorientiertes Ungarn getroffen«, sagt Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt

 15.04.2026

Polen

Rechtsradikaler Politiker schockiert mit israelischer Hakenkreuzfahne

Am Holocaustgedenktag warf Konrad Berkowicz Israel im Sejm vor, das neue Dritte Reich zu sein

 14.04.2026

Warschau

Absage an Antisemitismus: Polnische Bischöfe besuchen Synagogen

Vor 40 Jahren umarmte Papst Johannes Paul II. in Roms Hauptsynagoge den dortigen Oberrabbiner. In Polen erinnern nun Bischöfe an diesen Meilenstein in den katholisch-jüdischen Beziehungen. Es gibt aber auch Misstöne

von Oliver Hinz  14.04.2026

Nordmazedonien

Brandanschlag auf Synagoge in Skopje

Zwei bislang unbekannte Täter verschafften sich Zugang zum Eingangsbereich des Gotteshauses und versuchten, ihn in Brand zu setzen

von Nicole Dreyfus  14.04.2026 Aktualisiert