USA

»Zukunft unserer Demokratie steht auf dem Spiel«

Bernie Sanders (r.) mit Joe Biden Foto: imago

Der linke Senator Bernie Sanders hat seine Anhänger zur Unterstützung des designierten demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden bei der US-Wahl im November aufgerufen.

»Wir müssen zusammenkommen, Donald Trump besiegen und Joe Biden und Kamala Harris zu unserem nächsten Präsidenten und unserer nächsten Vizepräsidentin machen«, sagte Sanders in seinem am Montagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Beitrag für den Parteitag der Demokraten in Milwaukee (Wisconsin). Sanders war dem moderaten Ex-Vizepräsidenten Biden im Vorwahlkampf unterlegen.

ZUKUNFT Sanders sagte: »Die Zukunft unserer Demokratie steht auf dem Spiel. Die Zukunft unserer Wirtschaft steht auf dem Spiel. Die Zukunft unseres Planeten steht auf dem Spiel.« Er warnte, der republikanische Präsident Donald Trump sei nicht nur nicht in der Lage, die zahlreichen Krisen zu bewältigen, er führe die USA zudem auf den Pfad der Autokratie.

»Nero fiedelte, als Rom brannte. Trump spielt Golf.«

Senator Bernie Sanders

Sanders fügte hinzu: »Diese Wahl ist die wichtigste in der modernen Geschichte dieses Landes.« Notwendig sei eine Bewegung, wie sie es nie zuvor gegeben habe, und Menschen, die für Demokratie und Anstand und gegen Gier, Oligarchie und Engstirnigkeit kämpfen.

Mit Blick auf das miserable Krisenmanagement von US-Präsident Donald Trump während der Corona-Krise sagte Sanders: »Nero fiedelte, als Rom brannte. Trump spielt Golf.«

Bei dem bis Donnerstag andauernden Parteitag der Demokraten wird Biden offiziell zum Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im November gekürt. dpa/ja

Großbritannien

Brandanschlag in London: Untersuchungshaft für Verdächtige

Mehrere Krankenwagen eines jüdischen Rettungsdienstes in Golders Green werden in Brand gesetzt. Vor Gericht erschienen nun drei Verdächtige

 04.04.2026

Meinung

Hoffentlich wird Viktor Orbán abgewählt

Am 12. April stehen in Ungarn Wahlen an. Unter seinem langjährigen Ministerpräsidenten ist das Land zu einem russischen U-Boot in der Europäischen Union geworden

von Joshua Schultheis  04.04.2026

USA

So wild wie Doja Cat

Sie ist der einzige weibliche jüdische R&B-Superstar – und eine der erfolgreichsten Rapperinnen unserer Zeit

von Sarah Thalia Pines  04.04.2026

London

Jüdische Londoner fühlen sich von Aktivisten eingeschüchtert

Rund 40 Personen seien in ein jüdisch geprägtes Wohngebiet gezogen, hätten Parolen wie »Völkermord« skandiert und gefordert, der Staat Israel müsse verschwinden, sagen Augenzeugen

 01.04.2026

Nepal

Sederabend auf Rekordniveau

Wie Kathmandu zur Bühne einer der größten Pessachfeiern der Welt wurde

von Matthias Messmer  31.03.2026

Winnipeg

Jüdischer Anti-Zionist wird Chef der sozialdemokratischen NDP

Avi Lewis delegitimiere einen wesentlichen Teil jüdischer Identität, sagen jüdische Organisationen in Kanada

 31.03.2026

Österreich

Hamas-Narrative im ORF?

Für die Österreichische Medienbehörde ist klar, dass der ORF den Krieg im Gazastreifen in einer ausgestrahlten TV-Dokumentation verzerrt hat

von Nicole Dreyfus  30.03.2026

Porträt

Challa vom Prinzen

Idan Chabasov wurde mit seinen kunstvollen Zopfkreationen auf Instagram berühmt. Sein simples Rezept: Mehl, Wasser, Hefe und Verbundenheit zur jüdischen Gemeinschaft. Seine ersten Challot hat er in Berlin gebacken

von Nicole Dreyfus  29.03.2026

Gesa Ederberg

»Globaler und vielfältiger«

Die Berliner Rabbinerin über ihre neue Präsidentschaft der »Rabbinical Assembly«, amerikanische Kollegen und europäischen Elan

von Mascha Malburg  29.03.2026