USA

Corona-Party im Weißen Haus?

US-Präsident Donald Trump Foto: dpa

Das Virus hält die Welt in Atem, und viele öffentliche Veranstaltungen werden abgesagt.

Doch dessen ungeachtet lädt US-Präsident Trump trotz großer öffentlicher Bedenken auch in diesem Jahr zu einer Chanukka-Party ins Weiße Haus. Wie die Jewish Telegraphic Agency (JTA) berichtete, findet der Empfang am Nachmittag des 9. Dezember statt, einen Tag, bevor das erste Licht an der Chanukkia gezündet wird.

veranstaltungen Trump wird immer wieder dafür kritisiert, dass er im Weißen Haus Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern durchführt, darunter mehrere, von denen angenommen wird, dass sie das Coronavirus tatsächlich verbreitet haben. So berichteten amerikanische Medien, dass Anthony Fauci, der führende Spezialist für Infektionskrankheiten in den Vereinigten Staaten, den Empfang der kürzlich bestätigten Richterin des Obersten Gerichtshofs, Amy Coney Barrett, als »Superspreading-Event« bezeichnete.

Chanukka-Empfänge sind seit einigen Jahren Tradition im Weißen Haus. Während der Clinton-Regierung begannen jüdische Mitarbeiter, sie in einem halbformalen Rahmen durchzuführen, unter George W. Bush wurden sie zu einer offiziellen Veranstaltung.

Obama setzte die Tradition fort und lud, weil es so viele Interessenten gab, jedes Jahr sogar zu zwei Chanukka-Empfängen. Trump übernahm die Neuerung seines Vorgängers. ja

Nachruf

Gloria Steinem: Ein Leben im Dienst der Gleichberechtigung

Die Journalistin und feministische Aktivistin starb im Alter von 92 Jahren. Mit ihrem Magazin »Ms.« veränderte sie den Blick auf Frauen nachhaltig

 04.09.2026

Schweiz

»Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen!«

Der neunjährige Nathan Hertig ist eines von 25 jüdischen Kindern des FC Hakoah Zürich, die die Profis des FC Zürich ins Stadion begleiten durften. Im Interview erzählt er von diesem Erlebnis

von Nicole Dreyfus  03.09.2026

Terezín 2050

Theresienstadt: Zwischen Gedenken und Weiterleben

Einst Habsburger Festung, dann NS-Ghetto, heute tschechische Kleinstadt: Terezín (Theresienstadt) ist Erinnerungsort und lebendige Stadt zugleich. Internationale Forscher suchen nach Perspektiven für den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft

 03.09.2026

Ungarn

Jüdisches Leben nach Orbán

Die neue Regierung verspricht eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Judenhass – und Partnerschaft auf Augenhöhe

von György Polgár  03.09.2026

USA

Warum Punk so jüdisch ist

In New York fing es an. In London wurde es Modetrend. Aber was hat eigentlich Lenny Bruce damit zu tun?

von Sarah Thalia Pines  31.08.2026

Interview

»Die Lage der schwedischen Juden ist schrecklich«

Schwedens Bildungs- und Integrationsministerin Simona Mohamsson über den Davidstern und die Vermischung von Israel-Kritik und Antisemitismus

von Michael Thaidigsmann  31.08.2026

Birmingham

Ermittlungen gegen früheren Polizeichef wegen Ausschluss israelischer Fußballfans

Der Ausschluss von Anhängern des israelischen Fußballclubs Maccabi Tel Aviv bei dessen Auswärtsspiel im November vergangenen Jahres in Großbritannien hat ein Nachspiel

 28.08.2026

Social Media

Prozess: Mark Zuckerbergs Meta will knapp 17 Milliarden Dollar zahlen

Das historische Verfahren zwischen Tech-Gigant Meta und fast allen US-Bundesstaaten gilt rechtlich nur für die USA. Doch es könnte auch globale Auswirkungen haben

 28.08.2026

Vereinte Nationen

Generalsekretär Guterres: UN-Sonderberichterstatter »völlig außer Kontrolle« in Bezug auf Israel

Der scheidende UN-Generalsekretär António Guterres hat die extreme Einseitigkeit einiger UN-Sonderberichterstatter bezüglich des jüdischen Staates eingeräumt. Eine allgemeine Voreingenommenheit der UNO gegenüber Israel sieht er aber nicht

 28.08.2026