USA

Chanukka vor dem Weißen Haus

»Das jüdische Erbe ist amerikanisches Erbe«: US-Vizepräsident Joe Biden Foto: dpa

USA

Chanukka vor dem Weißen Haus

US-Vizepräsident zu Gast beim Lichtzünden in Washington

 17.12.2014 08:59 Uhr

Im Beisein von US-Vizepräsident Joe Biden ist gestern Abend (Ortszeit) vor dem Weißen Haus in Washington das erste Chanukkalicht gezündet worden.

Wie amerikanische Medien berichteten, sagte Biden bei einer Zeremonie der American Friends of Lubavitch, der jüdische Begriff der Religionsfreiheit habe nicht nur zur Entstehung des modernen Israel geführt, sondern sei auch das Fundament der Vereinigten Staaten von Amerika. »Das jüdische Erbe ist amerikanisches Erbe.«

grusswort
US-Präsident Barack Obama erklärte in einem Chanukka-Grußwort: »Das Wunder von Chanukka erinnert uns daran, dass, selbst wenn die Zukunft ungewiss ist, wir unsere besten Tage noch vor uns haben.«

An der sogenannten Nationalen Menora auf der Ellipse, einer kleinen Parkanlage südlich vor dem Weißen Haus, werden seit 1979 jedes Jahr an Chanukka die Lichter gezündet. ja

Gespräch

Jüdische Stimme am Vatikan

Viktor Eichner vom Jüdischen Weltkongresses hat ein großes Ziel: sich für die jüdische Gemeinschaft einzusetzen – vor allem beim Heiligen Stuhl

von Sabine Kleyboldt  02.10.2026

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 01.10.2026

Schweiz

Ein Importverbot von koscherem Fleisch gefährdet jüdisches Leben

Ein Kommentar von Jonathan Kreutner, Generalsekretär des jüdischen Dachverbands SIG

von Jonathan Kreutner  01.10.2026

USA

Jüdischer Stolz auf der New York Fashion Week

Zum ersten Mal war eine exklusiv jüdische Modenschau Teil des berühmten Events. Mit Modest Fashion, Abendkleidern und Bikinis

von Sophie Albers Ben Chamo  01.10.2026

Nachruf

Esther Rantzen mit 86 Jahren gestorben

Die Journalistin setzte sich für Kinder, Senioren und eine Legalisierung der Sterbehilfe in Großbritannien ein

 01.10.2026

New York

Mamdani legt Antisemitismus-Plan vor, jüdische Organisationen üben scharfe Kritik

Das Konzept des Bürgermeisters blende den Zusammenhang zwischen der Gewalt gegen Juden in New York und antiisraelischer Propaganda bewusst aus, sagt einer der Kritiker

 30.09.2026

Kiew

85. Jahrestag: Selenskyj gedenkt ermordeter Kyjiwer Juden

Vor 85 Jahren besetzten deutsche Truppen die heutige ukrainische Hauptstadt. Sie ermordeten zehntausende Menschen. Präsident Selenskyj stellt bei einer Gedenkfeier den Bezug zur Gegenwart her

 30.09.2026

Fußball

Im Kreuzfeuer: Irischer Nationalspieler mit israelischer Mutter

Finn Azaz wurde für Irlands Nationalkader für die Länderspiele gegen Israel nominiert. Weil er eine israelische Mutter hat, soll seine Zukunft im irischen Team aber infrage stehen

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026

Interview

»Es ist beängstigend, wie sich die Geschichte wiederholt«

Evan Bernstein (51) ist seit Kurzem neuer CEO von B’nai B’rith International, der ältesten jüdischen Wohltätigkeitsorganisation. Um den wachsenden Antisemitismus zu bekämpfen, will Bernstein vor allem die lokale Vernetzung verbessern

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026