USA

Büro für Ivanka im Weißen Haus

Ivanka Trump und Bundeskanzelerin Angela Merkel am 17. März 2017 im Weißen Haus Foto: dpa

Ivanka Trump, die Tochter von US-Präsident Donald Trump, soll offenbar eigene Büroräume im Westflügel des Weißen Hauses bekommen. Jamie Gorelick, Anwältin und Ethikberaterin der 35-Jährigen, sagte dem US-Magazin »Politico«, die Geschäftsfrau werde noch diese Woche die Räumlichkeiten beziehen.

Ethikregeln Ivanka Trump werde auch Zugang zu geheimen Informationen erhalten, sagte Gorelick. Sie sei aber im Gegensatz zu ihrem Mann Jared Kushner »keine Angestellte der Regierung«, stellte Gorelick klar. Ivanka Trump werde sich dennoch aber an alle Ethikregeln halten, die auch für offizielle Regierungsbedienstete gelten. Trumps Ehemann Jared Kushner arbeitet als Berater seines Schwiegervaters im Weißen Haus und wurde auf sein Amt vereidigt.

»Mit einem erwachsenen Kind des Präsidenten, das aktiv in die Arbeit der Regierung eingebunden ist, betreten wir Neuland«, räumte Gorelick ein. Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht zu der Angelegenheit.

Kinderbetreuung Laut einem Bericht der »Washington Post« soll sich Ivanka Trump im Auftrag ihres Vaters um Pläne für Kinderbetreuung und Mutterschutz kümmern. Bereits jetzt nimmt sie an wichtigen politischen Treffen teil. Am vergangenen Freitag saß Ivanka Trump im Weißen Haus neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und gegenüber von Donald Trump. Vor ihrer Hochzeit mit Jared Kushner war Ivanka Trump zum Judentum konvertiert. ag

Kanada

Ein wenig Mizwa, sehr viel Macho

Das Magazin »Rolling Stone« kürte Drake einst zum »größten jüdischen Rapper aller Zeiten«. Doch der Anfang war hart

von Sarah Thalia Pines  05.11.2026

London

Banal, schlicht und ironisch

Julia Pascals Theaterstück »The Banality of Evil: Hannah Arendt, France, 1940« erzählt von Hannah Arendt, Charlotte Salomon und Eva Daube als deutsche Jüdinnen in Frankreich und ihrem Leben zwischen zwischen Exil, Gefangenschaft und Überlebenskampf

von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski  05.11.2026

Treffen

Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan - mit Cap und Kapuze

Der Musiker und Songwriter Bob Dylan ist 1997 zum ersten Mal einem Papst begegnet - damals in Bologna, bei einem Jugendtreffen. Nun kam er in den Vatikan und sprach dort mit einem Landsmann

von Ludwig Ring-Eifel  05.11.2026

Meister der Melancholie

Leonard Cohen: »Jikan der Stille« lebte seine Religion - und auch eine andere

Seine Lieder sind geheimnisvoll, oft düster - und doch von beklemmender Schönheit. Leonard Cohen war nie zu greifen, mit niemandem zu vergleichen. Vor zehn Jahren ist er gestorben

von Alexander Brüggemann  05.11.2026

Internetbetrug

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau warnt vor Fake-Webseite

Wer die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen will, muss bei der Buchung aufpassen. Denn aktuell gibt es eine gefakte Webseite, teilte die Gedenkstätte mit

von Christiane Laudage  04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

USA

Jüdische MAGA-Aktivistin an der Uni mit Tod bedroht

Die jüdische Studentin und Trump-Unterstützerin Liz Benichou wurde auf dem Campus der University of Michigan attackiert und zu Boden gestoßen

von Nicole Dreyfus  04.11.2026

USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

von Michael Thaidigsmann  04.11.2026

USA

Die innere Sicherheit

Wie jüdische Gemeinden ihren Alltag gegen wachsenden Antisemitismus verteidigen – und sich zunehmend selbst schützen müssen. Ein Ortsbesuch in Washington, D.C. und Miami

von Katrin Richter  02.11.2026