Reaktionen

Brüssel und Berlin verurteilen Raketenangriffe

EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini Foto: imago images/Xinhua

Die EU hat die vom Gazastreifen ausgehenden Raketenangriffe auf Israel scharf verurteilt. »Das Abfeuern von Raketen auf die Zivilbevölkerung ist absolut inakzeptabel«, ließ die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Dienstag in Brüssel mitteilen.

Deeskalation Nun sei eine schnelle und umfassende Deeskalation notwendig, um das Leben und die Sicherheit von palästinensischen und israelischen Zivilisten zu schützen. Auch die Bundesregierung in Berlin reagierte besorgt.

Die Tötung des Militärchefs der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad durch die israelische Luftwaffe bewertete die EU in der Mitteilung nicht. Sie war dem Raketenbeschuss vorausgegangen.

Besonnenheit »Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt gegen unschuldige Zivilisten«, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. »Besonnenheit und das ernsthafte Bemühen um eine Deeskalation müssten in der aktuell fragilen Lage oberste Priorität haben.«

Die Bundesregierung rufe dazu auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und die Gewalt zu beenden. »Vermittlungsbemühungen Ägyptens und der Vereinten Nationen unterstützen wir ausdrücklich«, erklärte der Sprecher.  dpa

Großbritannien

#BecauseImJewish: Kampagne gegen Judenhass

Eine Plakatkampagne soll auf zunehmenden Antisemitismus aufmerksam machen

von Imanuel Marcus  26.01.2023

Polen

Auschwitz-Gedenken ohne Russland

Erstmals in der Geschichte erhielt Moskau für die Feier des Jahrestags der Befreiung des ehemaligen KZ keine Einladung

 26.01.2023

Porträt

Allein unter Fremden

Rozette Kats überlebte die Schoa als Pflegekind in einer nichtjüdischen Familie. Ihre Eltern und ihr Bruder wurden in Auschwitz ermordet

von Tobias Müller  26.01.2023

Niederlande

Holocaust – was ist das?

Eine Umfrage offenbart, dass vor allem unter jungen Erwachsenen historische Fakten über die Schoa nicht bekannt sind

von Tobias Kühn  26.01.2023

Ukraine

Gemeinsam für die Schwächsten

Ein Hilfsnetzwerk unterstützt NS-Verfolgte in Zeiten des Krieges

von Matthias Meisner  25.01.2023

Großbritannien

Lehrplan gegen Judenhass

Der parlamentarische Sonderberater Lord John Mann fordert, auch modernen Antisemitismus im Unterricht zu behandeln

von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski  25.01.2023

Grossbritannien

Zum 75. Jahrestag der Staatsgründung: Sunak besucht Israel

Premier Rishi Sunak telefoniert mit Israels Premier Netanjahu – und kündigt Jerusalem-Reise an

 23.01.2023

Russland

Stalins letzte Paranoia

Vor 70 Jahren nahm der sowjetische Staatsführer vor allem jüdische Mediziner ins Visier

von Alexander Friedman  22.01.2023

Schweiz

Zu Gast bei »Vogel Gryff«

Am historischen Festtag nahm in diesem Jahr auch Rabbiner Moshe Baumel teil

von Peter Bollag  22.01.2023