Berlin

Besuch aus Montreal

Der Oberbürgermeister von Montreal, Denis Coderre, ist am Montag in Berlin mit dem Geschäftsführer des Zentralrats der Juden, Daniel Botmann, und der Leiterin der politischen Abteilung des Zentralrats, Michaela Fuhrmann, zu einem Gespräch zusammengetroffen. Dabei ging es vor allem um Antisemitismus und welche Rolle Bürgermeister beim Kampf dagegen spielen können.

Coderre, der auch Präsident des internationalen Bürgermeisternetzwerks »Metropolis« ist, stellte seinen Gesprächspartnern das sogenannte Living-Together-Programm vor, das er nach den Pariser Terroranschlägen Anfang 2015 initiiert hat. Im Rahmen des Programms hat Coderre auch einen internationalen Runden Tisch gegen Antisemitismus ins Leben gerufen und den Zentralrat zur Mitarbeit eingeladen.

antisemitismus »Trotz der geografischen Entfernung von Berlin und Montreal sind viele gesellschaftliche Herausforderungen, mit denen wir tagtäglich umgehen müssen, identisch«, sagte Daniel Botmann. »Antisemitismus, Hate Speech und Islamismus sind gefährliche Phänomene, die wir als demokratische Gesellschaften entschieden bekämpfen müssen.«

Das Eintreten von Denis Coderre gegen Antisemitismus sei beachtlich, so Botmann. »Ich würde mir wünschen, dass viele andere Bürgermeister es ihm gleichtun.« Nach dem Treffen im Leo-Baeck-Haus gedachte Coderre am Holocaust-Mahnmal der Opfer der Schoa und legte Blumen nieder. ja

USA

Die berühmteste Nähmaschine der Welt

Vor 175 Jahren ließ Isaac M. Singer seine »Sewing Machine« patentieren – und löste damit in der Textilindustrie und in Privathaushalten eine Revolution aus

von Sarah Thalia Pines  17.08.2026

Bern

Verantwortung lässt sich nicht neutralisieren

Die Schweiz debattiert anlässlich einer Volksabstimmung über ihre Neutralität. Ein Kommentar von JA-Schweiz-Korrespondentin Nicole Dreyfus

von Nicole Dreyfus  16.08.2026

Los Angeles

Rekord-Deal in der NBA: Iger und Kushner kaufen die LA Lakers

Die beiden jüdischen Geschäftsmänner Bob Iger und Joshua Kushner übernehmen das Basketball-Team für 12,5 Milliarden US-Dollar

 16.08.2026

Österreich

Vermisste Israelinnen in Wien: Polizei stellt Suche ein

Europol hat die Ermittlungen im Fall der in Wien vermissten Israelinnen übernommen. Auch der Mossad soll vor Ort sein. Es wird davon ausgegangen, dass Mutter und Tochter nicht mehr in der Stadt sind

 14.08.2026

Antisemitismus

»Schade, dass Hitler den Job nicht vollendet hat«

Ein Mann aus Irland äußerte sich bei einer Begegnung mit jüdischen Touristen in einem französischen Supermarkt antisemitisch und drohte dem Paar gar mit Erschießung.

 14.08.2026

Wien

Vermisste Israelinnen: Gerüchte sorgen für Aktiensturz

Im Fall der vermissten Mutter und Tochter in Österreich haben Gerüchte in den sozialen Medien zu einem Kurssturz bei der israelischen Bank geführt, bei der eine der Frauen arbeitet

 13.08.2026

Italien

Ein Tempel für alle

Über der Biennale in Venedig schwebt eine Synagoge. Was sich die ukrainische Künstlerin Anna Kamyshan dabei dachte und wie sie es geschafft hat

von Sophie Albers Ben Chamo  13.08.2026

Judenhass

Tourist mit Kippa in Rom zweimal attackiert

Antisemitische Vorfälle in Italien nehmen seit Jahren zu. Nun wurde ein junger Tourist in der Hauptstadt gleich zweimal angegriffen. Er trug eine Kippa

von Severina Bartonitschek  12.08.2026

Österreich

Vermisste Israelinnen in Wien: Familie befürchtet das Schlimmste

Im Fall der vermissten Mutter und Tochter gibt es neue Details. Unter anderem über die Unterkunft in Wien. In Israel wurde eine Nachrichtensperre erlassen

 12.08.2026 Aktualisiert