Miliz

Australien will Hisbollah als terroristische Organisation einstufen

Foto: AP

Australiens Regierung will die in Deutschland verbotene Terrororganisation Hisbollah ebenfalls als terroristische Organisation einstufen. »Wir dürfen nicht nachlässig sein. Wir wissen, dass es eine Bedrohung durch den Terrorismus hier in Australien gibt und dass es eine Bedrohung durch den Terrorismus in der ganzen Welt gibt«, sagte Innenministerin Karen Andrews am Mittwoch. Die Gruppe drohe weiterhin mit Anschlägen und unterstütze terroristische Organisationen.

Gesetze Bereits im Jahr 2003 hat Australien eine Untergruppe der Hisbollah als terroristische Organisation eingestuft. Nun soll diese Klassifizierung bald für die gesamte Miliz gelten. Jeder, der gegen die entsprechenden Gesetze verstoße, könne mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 25 Jahren bestraft werden, berichtete der Sender ABC. Diese verbieten unter anderem die Mitgliedschaft, Anwerbung und Ausbildung von Mitgliedern sowie die Beschaffung von Mitteln für eine solche Vereinigung.

Premierminister Scott Morrison beabsichtige, auch die Neonazi-Gruppe »The Base« als terroristische Organisation aufzuführen, sagte Ministerin Andrews weiter. Damit folge Australien dem Beispiel internationaler Partner wie Kanada und Großbritannien. Den Sicherheitsbehörden sei The Base als »gewalttätige, rassistische Neonazi-Gruppe« bekannt, die terroristische Anschläge plane und vorbereite. dpa

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 18.09.2026

Ranking

Jerusalem Post: Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  18.09.2026

Großbritannien

Burnham will Beschränkungen für katholische und jüdische Premiers abschaffen

Die Regierung in London legt einen Gesetzentwurf zur Aufhebung religiöser Beschränkungen vor, die aus dem 19. Jahrhundert stammen

 18.09.2026

Synagoge in Mailand (Archiv)

Mailand

»Niemand wird mich hier erniedrigen«

Nach antisemitischer Attacke durch arabische Männer: Jetzt spricht der angegriffene Rabbiner

 17.09.2026 Aktualisiert

Nachruf

Peter Max: Der Künstler hinter den bunten Bildern der Hippie-Ära

Peter Max Finkelstein ist tot. Er wurde in Berlin geboren. Seine Familie und er flohen vor den Nazis nach Shanghai und kamen später über Israel nach Amerika.

 17.09.2026

München

Rabbiner: Plan gegen islamistischen Terror ist Vorbild für Europa

Mit einem Zehn-Punkte-Plan sollen in Deutschland Radikalisierung und islamistischer Terror bekämpft werden. Zustimmung kommt von Rabbinern, die über die Landesgrenzen hinaus denken

von Leticia Witte  17.09.2026

Hilfe in Zeiten des Krieges

Wie geht es Juden in der umkämpften Ukraine und im angrenzenden Rumänien? Unser Autor begleitete eine ZWST-Delegation auf ihrer Reise nach Czernowitz und Suceava

von Michael Thaidigsmann  17.09.2026

Der jüdische Kardinal

Den einen zu jüdisch, den anderen zu katholisch: Heute vor 100 Jahren wurde Aron Jean-Marie Lustiger geboren

von Andrea Krogmann  16.09.2026

Judenhass

»Während er mir in den Kopf schneidet, sagt er: ›Die Juden erschießen Kinder‹«

Eine neue Dokumentation enthüllt ein erschreckendes Ausmaß an Antisemitismus im britischen Gesundheitssystem

 16.09.2026