Wien

Anzeige gegen Mohalim

Brit Mila: Erstmals wurde in Österreich Anzeige erstattet. Foto: Flash 90

In Österreich ist am Donnerstag erstmals Anzeige gegen zwei religiöse Beschneider erstattet worden. Wie die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) bestätigt, handelt es sich dabei um den Gemeinderabbiner und Mohel Schlomo Hofmeister sowie einen muslimischen Arzt, der in Wien ein Beschneidungszentrum betreibt. Eine »Initiative Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien« wirft den beiden Männern Körperverletzungen an Babys und Kindern vor.

ärztegesetz Wie die Austria Presse Agentur berichtete, habe man sich Gemeinderabbiner Hofmeister für die Anzeige ausgesucht, »da dieser selbst zugegeben hätte, mehr als 1000 religiöse Beschneidungen bei männlichen Säuglingen durchgeführt zu haben«, so die Begründung der Anzeige. Gegen den Rabbiner sei auch eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Ärztegesetz eingebracht worden.

IKG-Generalsekretär Raimund Fastenbauer
sagte der Jüdischen Allgemeinen: »In Österreich ist die Beschneidung gesetzlich erlaubt. Wir überlegen, ob wir unsererseits Anzeige erstatten wegen religiöser Hetze.« ja

Spanien

Grabschändung in Barcelona - Bürgermeister verurteilt die Tat

Die Stadt und das israelische Außenministerium reagieren mit scharfer Kritik

 25.01.2026

Georgien

Zwischen Tel Aviv und Tiflis

In Israel geboren, kaukasische Wurzeln und in Mailand entdeckt: Tammy Aligo ist als Top-Model überall zu Hause

von Mikheil Khachidze  25.01.2026

Gespräch

»Israel ist stark und schützt uns«

Kommende Woche wird sie im Bundestag die Rede zum Holocaust-Gedenktag halten. Gemeinsam mit ihrem Enkel Aron Goodman spricht Tova Friedman im Interview über ihre Sicht auf Deutschland - und ihre Aktivitäten auf TikTok

von Michael Thaidigsmann  23.01.2026

Studien

Trauma, Resilienz und Lebenswille: Warum manche Schoa-Überlebende so alt werden

Die Forschung ist einem bemerkenswerten Phänomen auf der Spur: Viele Überlebende des Holocausts werden auffallend alt

 23.01.2026

Der diesjährige Lerntag "Jom Ijun" findet am 1. Februar im Gemeindezentrum der ICZ in Zürich statt.

Interview

»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

von Nicole Dreyfus  22.01.2026

USA

Ein Stück Heimat

1943 gründeten Flüchtlinge aus Europa einen Stammtisch in New York. Mehr als acht Jahrzehnte war er eine Institution. Mit dem Tod einer der letzten Überlebenden aus dieser Zeit endet eine Ära

von Heidi Friedrich  22.01.2026

Bosnien

Unsichere Zukunft auf dem Balkan

Die kleine jüdische Gemeinde von Sarajevo erlebt gerade schwierige Zeiten. Ein Ortsbesuch

von Peter Bollag  22.01.2026

Ukraine

Die Kältefolter

Rund drei Stunden mit Licht und Wärme, gefolgt von etwa zehn Stunden ohne: So sieht heute der Alltag – oder vielmehr der Überlebenskampf – der meisten Kyiver aus

von Michael Gold  21.01.2026

Entscheidung

Noam Bettan startet beim ESC für Israel

Mehrere Länder boykottieren wegen Israels Teilnahme den Eurovision Song Contest 2026. Jetzt wurde entschieden, wer für das Land in diesem Jahr bei dem Musikwettbewerb an den Start geht

von Cindy Riechau  21.01.2026