USA

Anthony Weiner gescheitert

Wird nicht die Nachfolge von Michael Bloomberg antreten: Anthony Weiner Foto: dpa

Der nächste Bürgermeister von New York wird nicht Anthony Weiner heißen. Der 49-jährige Skandalpolitiker erhielt bei den gestrigen Vorwahlen der Demokraten nur rund fünf Prozent der Stimmen. Am 5. November wählt New York ein neues Stadtoberhaupt, Amtsinhaber Michael Bloomberg (71) tritt Ende des Jahres ab.

sex-Kontakte Vor dem Sommer hatte Anthony Weiner in Umfragen noch vorn gelegen. Doch im Juli wurde bekannt, dass der verheiratete Mann seit Sommer 2011 und offenbar bis Frühjahr 2013 Internet- und Telefon-Sexkontakte mit anderen Frauen unterhalten hat. Und das nicht zum ersten Mal.

Bereits im Frühjahr 2011 hatte Weiner Sex-Kontakte »mit sechs bis zehn Frauen über Telefon und Internet« zugegeben. Daraufhin räumte er seinen Sitz im Repräsentantenhaus, den er elf Jahre lang innehatte, bat seine Frau sowie die Wähler um Entschuldigung und zog sich ins Privatleben zurück. Im Mai kehrte Weiner in die Politik zurück und bewarb sich um die Nachfolge von Michael Bloomberg. ja

Schweiz

Neues Holocaust-Memorial in Bern

In Bern soll bis Ende 2027 eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus errichtet werden, das den Namen »Unfolded minute« trägt

von Nicole Dreyfus  09.09.2026

Emirate

Generation Golf

Dubai boomt als Reiseziel für Israelis. Doch schon vor dem Beitritt zu den Abraham-Abkommen ist eine Gemeinde gewachsen, für die der jüdische Alltag in einem arabischen Land Normalität ist

von Mark Feldon  09.09.2026

Meinung

Ein Sonntag genügt!

Was gehen uns in der Schweiz die Wahlen in Sachsen-Anhalt an? Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den zweiten wird klar: Das Problem ist nicht nur die Partei selbst

von Zsolt Balkanyi-Guery  08.09.2026

Nachruf

Gloria Steinem: Ein Leben im Dienst der Gleichberechtigung

Die Journalistin und feministische Aktivistin starb im Alter von 92 Jahren. Mit ihrem Magazin »Ms.« veränderte sie den Blick auf Frauen nachhaltig

 04.09.2026

Schweiz

»Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen!«

Der neunjährige Nathan Hertig ist eines von 25 jüdischen Kindern des FC Hakoah Zürich, die die Profis des FC Zürich ins Stadion begleiten durften. Im Interview erzählt er von diesem Erlebnis

von Nicole Dreyfus  03.09.2026

Terezín 2050

Theresienstadt: Zwischen Gedenken und Weiterleben

Einst Habsburger Festung, dann NS-Ghetto, heute tschechische Kleinstadt: Terezín (Theresienstadt) ist Erinnerungsort und lebendige Stadt zugleich. Internationale Forscher suchen nach Perspektiven für den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft

 03.09.2026

Ungarn

Jüdisches Leben nach Orbán

Die neue Regierung verspricht eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Judenhass – und Partnerschaft auf Augenhöhe

von György Polgár  03.09.2026

USA

Warum Punk so jüdisch ist

In New York fing es an. In London wurde es Modetrend. Aber was hat eigentlich Lenny Bruce damit zu tun?

von Sarah Thalia Pines  31.08.2026

Interview

»Die Lage der schwedischen Juden ist schrecklich«

Schwedens Bildungs- und Integrationsministerin Simona Mohamsson über den Davidstern und die Vermischung von Israel-Kritik und Antisemitismus

von Michael Thaidigsmann  31.08.2026