New Jersey

Anklage wegen Drohungen gegen jüdische Gemeinden

Das FBI-Büro in Newark gab am Donnerstag vergangener Woche eine Warnung heraus, die zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an allen sieben Synagogen und Schulen in New Jersey geführt hatte. Foto: picture alliance / AA

Weil er mehreren Synagogen-Gemeinden im US-Bundesstaat New Jersey gedroht haben soll, hat die Bundesstaatsanwaltschaft Klage gegen einen 18-Jährigen erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, vergangene Woche im Internet ein Drohschreiben gegen jüdische Gemeinden geteilt zu haben, teilte die Behörde am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Für den gleichen Tag war die erste Anhörung des Mannes vor dem Gericht in Newark geplant. Die Posts hatten zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an allen sieben Synagogen und Schulen in New Jersey geführt.

dokument Laut Staatsanwaltschaft hatte der 18-Jährige am 1. November eine Nachricht verschickt, die einen Link zu einem Dokument mit dem Titel »When Swords Collide« (Wenn Schwerter kollidieren) enthielt. Darin kündige der Mann, der sich nach eigenen Angaben zum Islam bekennt, bewaffnete Angriffe auf jüdische Gemeinden an.

Gegenüber dem Adressaten soll er zugegeben haben, dass er der Autor des Dokuments sei. Das Drohschreiben sollen auch mindestens fünf weitere Personen erhalten haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar. dpa

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Lionel Messis Herkunft und Sympathien rumoren, erzählt der Sohn eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  09.07.2026

Brüssel

Autorinnen canceln Auftritt wegen geplantem Konzert von Lahav Shani

Die Kontroverse um den Auftritt der Münchner Philharmoniker unter Leitung ihres israelischen Chefdirigenten hält an: Zwei Französinnen verkündeten nun, dass sie nicht wie geplant im Brüsseler Bozar auftreten wollen

 09.07.2026

USA

Aus dem »Deep Shtetl« zur »New York Times«

Yair Rosenberg soll es richten. Der Journalist schreibt fortan über jüdisches Leben und Antisemitismus in den Vereinigten Staaten

von Sophie Albers Ben Chamo  09.07.2026

Nachruf

Louise Lasser, die Frau, die Mary Hartman erfand, ist tot

Die Schauspielerin vertrat Barbra Streisand auf dem Broadway und war mit Woody Allen verheiratet. Sie wurde 87 Jahre alt

 08.07.2026

50 Jahre in Deutschland

»Die Deutschen haben aus ihrer Geschichte gelernt«

Was ist typisch deutsch, was typisch amerikanisch? Holly-Jane Rahlens kennt sich mit beiden Nationen aus. Die Autorin lebt seit mehr als 50 Jahren in Berlin

von Nina Schmedding  08.07.2026

Schweiz

Ein Jahr Gefängnis für jugendlichen Täter

Der Schweizer mit tunesischen Wurzeln hatte am 2. März 2024 auf der Straße einen orthodoxen Juden niedergestochen. Am Dienstag wurde der 17-Jährige verurteilt

von Nicole Dreyfus  07.07.2026

Spanien

Bericht: Jüdische Touristen von Menschenmenge verfolgt

Erneut ist es in Barcelona zu einem antisemitischen Vorfall gekommen: Zwei jüdische Touristen wurden eigenen Aussagen zufolge von mehreren Menschen verfolgt, bespuckt und beleidigt

 07.07.2026

Religionsfreiheit

Oberrabbiner sieht religiöse Praktiken europaweit unter Druck

Bei einem Symposium in Amberg diskutierten Politiker, Vertreter von Religionsgemeinschaften und Juristen über die Einschränkungen der Religionsfreiheit

von Christoph Renzikowski  05.07.2026

Terrorismus

In diesem Land gibt es keinen Platz für Islamisten. Sie sollten konsequent abgeschoben werden

Eine Klarstellung

von Jessie Katz  05.07.2026