New Jersey

Anklage wegen Drohungen gegen jüdische Gemeinden

Das FBI-Büro in Newark gab am Donnerstag vergangener Woche eine Warnung heraus, die zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an allen sieben Synagogen und Schulen in New Jersey geführt hatte. Foto: picture alliance / AA

Weil er mehreren Synagogen-Gemeinden im US-Bundesstaat New Jersey gedroht haben soll, hat die Bundesstaatsanwaltschaft Klage gegen einen 18-Jährigen erhoben. Dem Mann wird vorgeworfen, vergangene Woche im Internet ein Drohschreiben gegen jüdische Gemeinden geteilt zu haben, teilte die Behörde am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Für den gleichen Tag war die erste Anhörung des Mannes vor dem Gericht in Newark geplant. Die Posts hatten zu erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an allen sieben Synagogen und Schulen in New Jersey geführt.

dokument Laut Staatsanwaltschaft hatte der 18-Jährige am 1. November eine Nachricht verschickt, die einen Link zu einem Dokument mit dem Titel »When Swords Collide« (Wenn Schwerter kollidieren) enthielt. Darin kündige der Mann, der sich nach eigenen Angaben zum Islam bekennt, bewaffnete Angriffe auf jüdische Gemeinden an.

Gegenüber dem Adressaten soll er zugegeben haben, dass er der Autor des Dokuments sei. Das Drohschreiben sollen auch mindestens fünf weitere Personen erhalten haben. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft sowie eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar. dpa

Mythos

Wie lange Haare ikonografisch wurden - vom biblischen Samson zum norwegischen Haaland

Seine blonde Mähne wurde zu seinem Markenzeichen - ebenso wie seine reichlichen Tore. Nun hat der norwegische Stürmer Erling Haaland sich die Haare abrasiert. Verliert er damit seine Macht? Vorbilder legen das nahe

von Johannes Peter Senk  26.08.2026

Nachruf

Wie Dolly Parton zur Ikone wurde

Die Country-Legende Dolly Parton ist tot. Dass sie zu einem weltweit verehrten Star wurde, lag auch an ihren jüdischen Freunden und Geschäftspartnern

von Sophie Albers Ben Chamo  26.08.2026

Schweiz

Gewalt-Demo gegen Israel in Basel verboten

Die Polizei hält die geplante Anti-Israel-Demo, bei der die Organisatoren »Tod dem Zionismus« wünschen, für nicht bewilligungsfähig

von Nicole Dreyfus  26.08.2026

Kommentar

Unpolitisch war gestern

Der ESC unterliegt künftig neuen Regeln für Krisenstaaten, Israel kann nach wie vor am Wettbewerb teilnehmen. Noch ist das keine Lex Israel. Aber der Eindruck entsteht

von Nicole Dreyfus  26.08.2026

Schweiz

Das sind die beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen und Mädchen

Eine neue Rangliste des Bundesamts für Statistik gibt Aufschluss

von Nicole Dreyfus  26.08.2026 Aktualisiert

USA

»Wenn es nötig wird, wollen wir bereit sein«

Die Familie Wertheimer durchlebt das Dilemma unserer Zeit: Wo fühlen sich Juden noch sicher?

von Sebastian Moll  25.08.2026

ESC

Moroccanoil steigt als Hauptsponsor aus

Die israelische Kosmetikmarke hat ihr Sponsoring des Musikwettbewerbs nach sechs Jahren beendet.

von Nicole Dreyfus  25.08.2026

Österreich

Exodus über die Alpen

Zehntausende Juden flohen nach der Schoa über die Hohen Tauern nach Italien und weiter nach Palästina. Heute folgen ihre Nachfahren und andere Wanderer der historischen Route

von Pascal Beck  24.08.2026

Russland

Putins Doppelschlag gegen Jabloko

Die einzige Antikriegs-Partei wurde von der Wahl ausgeschlossen und ihr Anführer zu mehr als elf Jahren Straflager verurteilt

von Alexander Friedman  24.08.2026