USA

Abe Foxmans Nachfolge geregelt

Steht seit 1987 an der Spitze der Organisation: Abe Foxman Foto: Uwe Steinert

USA

Abe Foxmans Nachfolge geregelt

Jonathan Greenblatt soll die Anti-Defamation League führen

 07.11.2014 09:51 Uhr

Die Nachfolge Abraham Foxmans (74) scheint geregelt. Wie die Anti-Defamation League (ADL) am Donnerstag mitteilte, soll Jonathan Greenblatt die Organisation ab kommendem Sommer führen. Er arbeitet derzeit als »Special Assistent« für US-Präsident Barack Obama und leitet im Weißen Haus das Büro für Soziale Erneuerung und Bürgerbeteiligung. Einer seiner beiden Großväter ist Schoa-Überlebender und stammt aus Deutschland.

Aufgabe Hauptsitz der ADL ist New York. Die Organisation wurde im Jahr 1913 gegründet. Die Menschenrechtsorganisation hat sich vor allem den Kampf gegen Antisemitismus auf ihre Fahnen geschrieben, engagiert sich aber auch stark gegen die Diskriminierung anderer Minderheiten.

Im Februar hatte ADL-Chef Foxman bekannt gegeben, dass er im Juli 2015 zurücktreten werde. Er steht seit 1987 an der Spitze der Organisation und zählt zu den dienstältesten und profiliertesten Führungspersönlichkeiten amerikanisch-jüdischer Organisationen. Unter Foxman eröffnete die ADL 30 Regionalbüros in den Vereinigten Staaten und ein Büro in Israel. ja

Schweiz

Neues Holocaust-Memorial in Bern

In Bern soll bis Ende 2027 eine Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus errichtet werden, das den Namen »Unfolded minute« trägt

von Nicole Dreyfus  09.09.2026

Emirate

Generation Golf

Dubai boomt als Reiseziel für Israelis. Doch schon vor dem Beitritt zu den Abraham-Abkommen ist eine Gemeinde gewachsen, für die der jüdische Alltag in einem arabischen Land Normalität ist

von Mark Feldon  09.09.2026

Meinung

Ein Sonntag genügt!

Was gehen uns in der Schweiz die Wahlen in Sachsen-Anhalt an? Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den zweiten wird klar: Das Problem ist nicht nur die Partei selbst

von Zsolt Balkanyi-Guery  08.09.2026

Nachruf

Gloria Steinem: Ein Leben im Dienst der Gleichberechtigung

Die Journalistin und feministische Aktivistin starb im Alter von 92 Jahren. Mit ihrem Magazin »Ms.« veränderte sie den Blick auf Frauen nachhaltig

 04.09.2026

Schweiz

»Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen!«

Der neunjährige Nathan Hertig ist eines von 25 jüdischen Kindern des FC Hakoah Zürich, die die Profis des FC Zürich ins Stadion begleiten durften. Im Interview erzählt er von diesem Erlebnis

von Nicole Dreyfus  03.09.2026

Terezín 2050

Theresienstadt: Zwischen Gedenken und Weiterleben

Einst Habsburger Festung, dann NS-Ghetto, heute tschechische Kleinstadt: Terezín (Theresienstadt) ist Erinnerungsort und lebendige Stadt zugleich. Internationale Forscher suchen nach Perspektiven für den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft

 03.09.2026

Ungarn

Jüdisches Leben nach Orbán

Die neue Regierung verspricht eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Judenhass – und Partnerschaft auf Augenhöhe

von György Polgár  03.09.2026

USA

Warum Punk so jüdisch ist

In New York fing es an. In London wurde es Modetrend. Aber was hat eigentlich Lenny Bruce damit zu tun?

von Sarah Thalia Pines  31.08.2026

Interview

»Die Lage der schwedischen Juden ist schrecklich«

Schwedens Bildungs- und Integrationsministerin Simona Mohamsson über den Davidstern und die Vermischung von Israel-Kritik und Antisemitismus

von Michael Thaidigsmann  31.08.2026