Canberra

341 Gefallene

Einer der bekanntesten jüdischen Soldaten des Ersten Weltkriegs war General John Monash (1865–1931). Foto: dpa

Canberra

341 Gefallene

Denkmal für australisch-jüdische Soldaten enthüllt

 13.08.2018 10:50 Uhr

In Australiens Hauptstadt Canberra ist am Sonntag ein Denkmal mit den Namen der jüdischen Soldaten enthüllt worden, die in Kriegen für ihr Land gefallen sind. Wie die »Brisbane Times« berichtete, nahmen an der feierlichen Zeremonie im National Jewish Memorial Center auch der Generalgouverneur des Landes, Sir Peter Cosgrove, und der Generalstabchef der australischen Streitkräfte, Angus Campbell, teil.

Zahlen Nach Angaben von Historikern haben seit Ende des 19. Jahrhunderts rund 9000 australische Juden und Jüdinnen in den Streitkräften ihres Landes gedient, 341 von ihnen kamen dabei ums Leben.

Einer der bekanntesten jüdischen Soldaten des Ersten Weltkriegs war General John Monash (1865–1931). Die Einweihung des neuen Denkmals fand auf den Tag genau 100 Jahre nach Monashs Ritterschlag statt. Erst im Juli war in Canberra eine Skulptur errichtet worden, die an ihn erinnert. ja

Kommentar

Wenn das kein Antisemitismus ist, was dann?

Ein Mann wollte in Zürich eine Synagoge in Brand stecken. Der Täter gestand die Attacke. Er kam vor Gericht. Nun wurde er freigesprochen

von Nicole Dreyfus  04.05.2026

Frankreich

Mit einer Prise Antisemitismus in den Elysée?

Mit 74 Jahren nimmt Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon zum vierten Mal Anlauf auf das Präsidentenamt. Dabei operiert er gezielt mit antisemitischen und antiisraelischen Narrativen

von Michael Thaidigsmann  04.05.2026

Jubilar

Architektur als Zeichen der Hoffnung - Daniel Libeskind wird 80

Das Jüdische Museum Berlin, der Masterplan für Ground Zero in New York: Für den Amerikaner ist Bauen Teil der Erinnerungskultur

von Sigrid Hoff  04.05.2026

Howard Rossbach

Wanderer zwischen Ostküste und Oregon

Er ist Spross einer Familie bekannter Politiker und Bankiers. Doch seit 50 Jahren reüssiert der gebürtige New Yorker Howard Rossbach am anderen Ende Amerikas als Winzer. Ein Porträt

von Michael Thaidigsmann  04.05.2026

Italien

Nächstes Jahr in Palermo

Über Jahrhunderte war das Judentum fester Bestandteil Siziliens. Dann wurde es mehr als 500 Jahre lang dem Vergessen preisgegeben. Die Geschichte einer Wiederentdeckung

von Mark Feldon  04.05.2026

Großbritannien

Regierung erwägt Einschränkungen bei israelfeindlichen Demonstrationen

Premierminister Keir Starmer verweist auf eine zunehmende Bedrohungslage für jüdische Gemeinden im Land. Insbesondere Parolen wie »Globalize the Intifada« müssten geahndet werden

 04.05.2026

Glosse

Wie wird man ein anständiger Antisemit? Tipps und Tricks für Judenhasser

Eine Handreichung

von Daniel Neumann  03.05.2026

Meinung

Wir haben ein Problem – und wir müssen endlich darüber reden

Ein Weckruf über verfehlte Migration, ausländische Einflussnahme und das ohrenbetäubende Schweigen der »Progressiven«

von Jacques Abramowicz  02.05.2026

Großbritannien

Londoner Polizeichef: Beinahe »Pandemie« des Antisemitismus

Ein terroristisch motivierter Anschlag in den kommenden sechs Monaten gilt in der vierten von fünf Stufen nun als »sehr wahrscheinlich«

 01.05.2026