Angriff

Zwei Soldaten bei Attentat verletzt

Der Anschlag geschah in der Nähe der jüdischen Siedlung Shilo im Westjordanland. Foto: Flash90

In der Nacht zum Donnerstag haben israelische Sicherheitskräfte neun Palästinenser festgenommen, die verdächtigt werden, sich an Ausschreitungen beteiligt oder Anschläge auf Israelis geplant zu haben.

Am Mittwochmorgen waren zwei israelische Soldaten bei einem Angriff durch einen palästinensischen Mann verletzt worden. Einer der jungen Männer liegt mit schweren Verletzungen im Jerusalemer Schaarei-Zedek-Krankenhaus. Der Anschlag geschah in der Nähe der jüdischen Siedlung Shilo im Westjordanland.

Messer Die Soldaten, beide Sanitäter der Armee, saßen zur Zeit des Angriffs in einem Ambulanzfahrzeug. Der Schwerverletzte wurde mit einem Messer in den Hals getroffen. Tomer Lan, der zweite Soldat, schoss auf den Angreifer, der noch am Ort des Geschehens starb.

Im Armeeradio berichtete Lan von dem traumatischen Erlebnis: »Er kam auf uns zu und schrie etwas. Dann zog er das Messer und stach mir zweimal in den Rücken. Anschließend ging er auf meinen Kameraden los, der noch im Fahrzeug saß. Ich konnte aber wieder aufstehen und zog meine Waffe. Ich sah das Messer und wusste, es ist ein Terrorist. Ich erschoss ihn.«

Nach palästinensischen Angaben soll es sich bei dem 32-jährigen Muhammad Karakera aus dem Dorf Sinjil um einen Einzeltäter gehandelt haben. Die Armee verhörte dessen Vater und durchsuchte das Haus der Familie. Angeblich gehört er keiner Organisation an.

Vor einer Woche war bereits ein Soldat der IDF von einem Palästinenser mit einem Messer an Kopf und Schulter verletzt worden. Der Israeli erlitt jedoch keine schweren Verwundungen, konnte den Terroristen überwältigen und festhalten, bis Verstärkung eintraf.

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