Reise

Zurück aus Afrika

Premierminister Benjamin Netanjahu während seiner viertägigen Reise durch Afrika Foto: Flash 90

Er ist zurück aus Afrika. Regierungschef Benjamin Netanjahu landete nach einer viertägigen Reise durch verschiedene Länder des benachbarten Kontinents am Freitagmorgen in Israel. Mit im Gepäck hat Netanjahu jede Menge neue Kontakte und freundliche Beziehungen.

Auf dem afrikanisch-israelischen Gipfel in Uganda waren neben dem Gastgeber Staatsoberhäupter der Länder Sambia, Ruanda, Kenia, Äthiopien, Tansania und dem Südsudan anwesend. Nach eigenen Angaben sprach Netanjahu sogar mit dem Staatsoberhaupt eines muslimischen Staates am Telefon, zu dem der jüdische Staat bislang keine diplomatische Beziehung unterhält.

arabische liga »Es gibt viele Kontakte dieser Art. Die Welt ändert sich. Es gibt nicht einen Staat in Afrika, der nicht eine gute Beziehung zu Israel will«, sagte er nach seiner Rückkehr und erläuterte: »Diese Staaten müssen sich vor Boko Haram, Al-Shabab und anderen Terrororganisationen schützen. Und dafür wenden sie sich an Israel.« Auch wenn manche Staaten, etwa jene, die Mitglieder der Arabischen Liga sind, die Kontakte zu Israel derzeit noch leugnen, gebe es sie.

Während einer Pressekonferenz mit dem Premier Äthiopiens, Hailemariam Desalegn, in Addis Abeba erklärte der Gast aus Israel, er sei begeistert darüber, dass die Kooperation mit bestimmten afrikanischen Staaten darauf hinausläuft, dass letztendlich alle Länder ohne Ausnahme von einer erneuerten Zusammenarbeit mit Israel profitierten. Er war mit einer großen Delegation aus Armeegenerälen und Geschäftsleuten gereist, um die Verbindungen auf verschiedenen Ebenen zu stärken.

Im äthiopischen Parlament sprach Netanjahu in einer zwölfminütigen Rede. »Äthiopien ist auf dem Weg nach oben, Afrika ist auf dem Weg nach oben. Unsere Freundschaft wird zu neuen Höhen aufsteigen. Vor mir sehe ich bereits jede afrikanische Nation in einer Botschaft in Israel vertreten. Ich bin stolz darauf zu verkünden, dass Israel zurück nach Afrika kommt – in einer großartigen Weise.« In Afrika erntete Netanjahu stehende Ovationen.

Israel

Kibbuz will Einwohnerzahl nach Hamas-Massaker verdoppeln

Der 7. Oktober war ein tiefer Einschnitt für die Gemeinde an der Grenze zum Gazastreifen. Doch die Menschen dort denken nicht ans Aufgeben

 10.12.2025

Justiz

Mutmaßlicher Entführer: Chef eines israelischen Sicherheitsunternehmens packt aus

Die Hintergründe

 10.12.2025

Fußball

Sorge vor Maccabi-Spiel in Stuttgart

Tausende Polizisten, Metalldetektoren beim Einlass, Sorge vor Gewalt: Warum der Besuch von Maccabi Tel Aviv in der Europa League beim VfB aufgrund der politischen Lage kein sportlicher Alltag ist.

 10.12.2025

Wetter

Wintersturm Byron fegt über Israel

Israelische Rettungsdienste und kommunale Behörden im ganzen Land sind in Alarmbereitschaft. Wintersturm Byron bringt Überschwemmungen und Blitzschlag

 10.12.2025

Neuanfang

Israel und Bolivien nehmen wieder diplomatische Beziehungen auf

In dem südamerikanischen Land wurde im Oktober ein neuer Präsident gewählt, der mit der linken Außenpolitik seiner Vorgänger bricht

 10.12.2025

Israel

Kibbuz Be’eri beschließt Abriss

Die Gemeinde des vom 7. Oktober besonders stark betroffenen Kibbuz hat beschlossen, zerstörten Häuser nicht wieder aufzubauen. Bis auf eines

 10.12.2025

Glosse

Ein Weltwunder namens Regen

Jedes Jahr im Dezember versetzt der Regen die Menschen in Israel in Panik - dabei ist er so vorhersehbar wie Chanukka

von Andrea Kiewel  09.12.2025

Nachrichten

Wasser, Armee, Mädchen

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  09.12.2025

Geiseln

Israel nimmt Abschied von Sudthisak Rinthalak

Der Thailänder wurde am 7. Oktober von Terroristen des Islamischen Dschihad ermordet und in den Gazastreifen verschleppt

 09.12.2025