Terror

Wieder Angriffe mit Brandballons

Ein Feuer in der Nähe des Kibbuz Be’eri im Süden Israels, verursacht durch brennende Drachen aus dem Gazastreifen (11. August 2020) Foto: Flash90

Das israelische Militär hat nach anhaltenden Angriffen mit Brandballons aus dem Gazastreifen mit dem Beschuss von Zielen in dem Küstengebiet reagiert. An dem Angriff in der Nacht zum Mittwoch auf Einrichtungen der Terrororganisation Hamas seien Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber und Panzer beteiligt gewesen, teilte die Armee mit.

Ziele seien unter anderem unterirdische Einrichtungen sowie Beobachtungsposten gewesen. Aus Sicherheitskreisen der im Gazastreifen regierenden islamistischen Hamas hieß es, es habe keine Verletzten gegeben. Augenzeugen zufolge ließen Maskierte parallel zu den Angriffen erneut Brandballons in Richtung Israels Süden aufsteigen.

SPRENGSÄTZE Seit Beginn der Corona-Krise hatten palästinensische Terroristen weitgehend davon abgesehen, Ballons aus dem Gazastreifen in Richtung Israel fliegen zu lassen, an denen Brandflaschen oder Sprengsätze befestigt waren. Zuletzt nahm dies aber wieder stark zu. Die Terroristen wollen so Schäden in Israel verursachen.

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Israels Regierung hatte als Reaktion auf die Angriffe zu Wochenbeginn bereits den einzigen Grenzübergang für Warenlieferungen in das Küstengebiet geschlossen.

Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Sie hat sich die Auslöschung Israels auf die Fahnen geschrieben. Israel hatte 2007 eine Blockade des Gazastreifens verschärft, die inzwischen von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen die Maßnahme mit Sicherheitserwägungen. dpa/ja

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