Einspruch!

Wie auf der Straße

Ich glaube, dass ich weiß, wie die »Straße« funktioniert – insbesondere an Brennpunkten, wo die sogenannte Parallelgesellschaft das Sagen hat. Es ist äußerst schwierig, als Außenstehender zu verstehen, was genau vor sich geht in dieser anderen deutschen Realität. Andere Sprachen. Andere Sitten. Andere Werte.

Es sind in der Regel »nur« die Extremisten, also der ganz äußere Rand, die ein wahres Integrations- und auch oft Sicherheitsproblem darstellen. Die breite Masse will einfach nur ein anständiges Leben führen und dazugehören.

Iran Im erweiterten Sinne würde ich die Situation in Bezug auf die Islamische Republik Iran ähnlich bewerten. Denn auch in diesem Fall sollte Deutschland entscheiden, ob es für das Gemeinwohl der Menschen und die Integration des Iran in eine freie westliche Welt bereit ist, sich »dreckig« zu machen, oder weiterhin den Radikalislamisten ihre kriminellen Machenschaften lässt.

Das Ziel ist klar: Die Mullahs und die Islamischen Revolutionsgarden sollten so schnell wie möglich sowohl im Land als auch in der gesamten Region des Nahen Ostens an Einfluss verlieren. Durch den wirtschaftlichen Druck, der derzeit von den Amerikanern ausgeübt wird, fließen schon jetzt weniger Gelder aus Teheran an die Hisbollah im Libanon, schiitische Söldnerheere in Syrien und Irak, die Huthis im Jemen und palästinensische Terrorgruppen im Gazastreifen.

Clan Die Mullahs jedoch, genauso wie ein arabischer Clan in Berlin oder eine islamistische Moscheegemeinde, werden nicht bereit sein, ihre Machtbasis aufzugeben. Sie befinden sich auf Kollusionskurs mit den USA, an deren Seite jedoch immer mehr arabische Staaten, Israel und nicht wenige Europäer stehen.

Die Bundesrepublik würde aus mehreren Gründen das absolut Richtige tun, wenn sie jetzt dem Mullahregime ganz klar entgegenträte. Aus Gründen der Sicherheit, des westlichen Bündnisverständnisses und allen voran des eigenen Werteverständnisses und Gewissens.

Der Autor ist deutsch-iranisch-israelischer Publizist und Berater des israelischen Außenministers.

Westjordanland

Zwei israelische Soldaten sterben bei Terroranschlag

Ron Yonatan Roytman (23) und Yuval Shai Svilem (20) erlagen ihren Verletzungen. Drei weitere IDF-Soldaten wurden in dem Feuergefecht verletzt

 23.10.2026

Terroranschlag bei Hebron

Netanjahu kündigt größte Militäraktion im Westjordanland seit 1967 an

»Die gesamte terroristische Infrastruktur wird aufgespürt und zerstört«, erklärt der Ministerpräsident am Anschlagsort im Westjordanland

 23.10.2026 Aktualisiert

Westjordanland

Terroranschlag nahe Hebron: Was bislang bekannt ist

Bei dem Angriff starben zwei israelische Soldaten, drei wurden verletzt. Die Angreifer konnten getötet werden

 23.10.2026 Aktualisiert

Demokratie

Auf der Zielgeraden

Am 27. Oktober werden die Parteien anhand von Buchstaben auf den Wahlzetteln gewählt. Politische Notizen und Personalien

von Sabine Brandes  23.10.2026

Zeitungsinterview

Ronald Lauder rechnet mit Netanjahu ab: »Er hat Politik über Frieden gestellt«

»Eines der Dinge, die Israel im Vergleich zu anderen Ländern so besonders gemacht haben, war seine echte Demokratie«, so der WJC-Präsident. »Was wir jetzt erleben, erinnert eher an eine Bananenrepublik«

 23.10.2026

Westjordanland

Israel macht Hamas für Anschlag bei Hebron verantwortlich

Drei Menschen wurden bei dem Angriff auf einen Kontrollposten im Westjordanland verletzt, zwei getötet. Die Terroristen sollen der Hamas angehört haben

 23.10.2026 Aktualisiert

Tel Aviv

Angehörige der Opfer des 7. Oktober wollen Wähler an Schicksale erinnern

Zu den Teilnehmern gehört Jochewed Lifschitz, die zusammen mit ihrem Mann Oded nach Gaza verschleppt worden war. Die Hamas ermordete ihn in Geiselhaft

 23.10.2026

Jerusalem

Zehntausende Israelis reisen für die Parlamentswahl aus dem Ausland an

Die Initiative Fly&Vote spielt eine große Rolle. Sie musste sich gegen eine Klage des Likud wehren

 23.10.2026

Westjordanland

Nach Terroranschlag: Israel bereitet Abriegelung des Westjordanlandes vor

An einem IDF-Kontrollpunkt bei Hebron schossen zwei 27-jährige Palästinenser auf Menschen. Bei dem Anschlag wurden mehrere Menschen verletzt. Die beiden Attentäter wurden von Soldaten erschossen

 23.10.2026 Aktualisiert