Einspruch!

Wie auf der Straße

Ich glaube, dass ich weiß, wie die »Straße« funktioniert – insbesondere an Brennpunkten, wo die sogenannte Parallelgesellschaft das Sagen hat. Es ist äußerst schwierig, als Außenstehender zu verstehen, was genau vor sich geht in dieser anderen deutschen Realität. Andere Sprachen. Andere Sitten. Andere Werte.

Es sind in der Regel »nur« die Extremisten, also der ganz äußere Rand, die ein wahres Integrations- und auch oft Sicherheitsproblem darstellen. Die breite Masse will einfach nur ein anständiges Leben führen und dazugehören.

Iran Im erweiterten Sinne würde ich die Situation in Bezug auf die Islamische Republik Iran ähnlich bewerten. Denn auch in diesem Fall sollte Deutschland entscheiden, ob es für das Gemeinwohl der Menschen und die Integration des Iran in eine freie westliche Welt bereit ist, sich »dreckig« zu machen, oder weiterhin den Radikalislamisten ihre kriminellen Machenschaften lässt.

Das Ziel ist klar: Die Mullahs und die Islamischen Revolutionsgarden sollten so schnell wie möglich sowohl im Land als auch in der gesamten Region des Nahen Ostens an Einfluss verlieren. Durch den wirtschaftlichen Druck, der derzeit von den Amerikanern ausgeübt wird, fließen schon jetzt weniger Gelder aus Teheran an die Hisbollah im Libanon, schiitische Söldnerheere in Syrien und Irak, die Huthis im Jemen und palästinensische Terrorgruppen im Gazastreifen.

Clan Die Mullahs jedoch, genauso wie ein arabischer Clan in Berlin oder eine islamistische Moscheegemeinde, werden nicht bereit sein, ihre Machtbasis aufzugeben. Sie befinden sich auf Kollusionskurs mit den USA, an deren Seite jedoch immer mehr arabische Staaten, Israel und nicht wenige Europäer stehen.

Die Bundesrepublik würde aus mehreren Gründen das absolut Richtige tun, wenn sie jetzt dem Mullahregime ganz klar entgegenträte. Aus Gründen der Sicherheit, des westlichen Bündnisverständnisses und allen voran des eigenen Werteverständnisses und Gewissens.

Der Autor ist deutsch-iranisch-israelischer Publizist und Berater des israelischen Außenministers.

Rettungskräfte am Einschlagsort in Yehud

Nahost

Zweiter Todesfall nach iranischem Streubombenangriff in Yehud

Bürgermeister Greenberg spricht den Familien der Opfer sein Beileid aus

 10.03.2026

Berlin

»Regimewechsel in absehbarer Zeit nicht sehr wahrscheinlich«

Iran-Experte Raz Zimmt: Israel und USA wollen iranisches Atomprogramm und Raketenpotenzial schwächen, Fähigkeit zum Wiederaufbau dauerhaft einschränken

 10.03.2026

Israel

Ärzte warnen: Kriegsstress kann Herzinfarkt auslösen

Zwei Kardiologen verweisen auf medizinische Daten, die nach dem 7. Oktober 2023 gesammelt wurden. In diesem Zeitraum hätten Krankenhäuser ungewöhnliche Entwicklungen registriert

 10.03.2026

Tel Aviv

Durcheinander am Ben-Gurion-Flughafen

Reisende, die mit gültigen Tickets zu Auslandsflügen erschienen waren, erfuhren erst am Schalter, dass sie ihre Maschinen doch nicht besteigen durften. Dies führte zu Ärger

 10.03.2026

Jerusalem

Netanjahu: Sturz des iranischen Regimes liegt auch in den Händen der Bevölkerung

»Unser Bestreben ist es, dem iranischen Volk zu helfen, das Joch der Tyrannei abzuwerfen«, sagt der Ministerpräsident

 10.03.2026

Krieg

1900 getötete Soldaten und Kommandeure im Iran: Israel setzt Angriffe gegen das Mullah-Regime fort

Die Lage im Überblick

 10.03.2026

Israel

Frauen, Kriegskosten, Hotels

Kurznachrichten: Frauen, Kriegskosten, Raketenopfer

von Ralf Balke  09.03.2026

Krieg gegen Iran

Libanon verschiebt Parlamentswahlen um zwei Jahre

Nachdem die Hisbollah wieder das Feuer auf Israel eröffnet hat, wurde die für Mai geplante Parlamentswahl um zwei Jahre verschoben

 09.03.2026

Israel

Zwei Tote nach Raketenbeschuss – erneute Angriffe aus dem Iran

Die Opfer kamen beim Einschlag von Trümmerteilen eines iranischen Geschosses ums Leben

 10.03.2026 Aktualisiert