Nahost

»Es wird Geschichte geschrieben«

An Bord der El-Al-Maschine sind unter anderem Jared Kushner und Israels Sicherheitsberater Meir Ben-Schabat. Foto: imago images/UPI Photo

Nach der Annäherungsvereinbarung Marokkos mit Israel hat eine US-israelische Delegation das nordafrikanische Land besucht. An Bord der Maschine der israelischen Fluggesellschaft El Al waren unter anderem Jared Kushner, Berater und Schwiegersohn des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, sowie der israelische Sicherheitsberater Meir Ben-Schabat.

Sie wollen gemeinsam Marokkos König Mohammed VI. besuchen. Es ist der erste Direktflug zwischen beiden Ländern seit Jahrzehnten.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Kushner sagte vor dem Abflug, er hoffe auf einen »warmen Frieden« zwischen Israel und Marokko. Ben-Schabat sprach von einem »historischen israelischen Direktflug« nach Rabat. »Vor unseren Augen wird Geschichte geschrieben.«

Am Abend unterzeichneten die drei Länder eine gemeinsame Erklärung. Darin halten Marokko und Israel die Aufnahme voller diplomatischer Beziehungen fest. Zudem bekennen sie sich zu einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit.

So wollen die beiden Länder eine direkte Flugverbindung aufnehmen. Der marokkanische Außenminister Nasser Bourita erklärte, Marokko und Israel planten zudem, innerhalb von zwei Wochen die Verbindungsbüros wiederzueröffnen.

Nach Beginn des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern hatten Israel und Marokko eigentlich bereits 1994 mit der Normalisierung ihrer Beziehungen begonnen.

Trump hatte am 10. Dezember mitgeteilt, dass nach den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und dem Sudan auch Marokko die Beziehungen zu Israel normalisieren wolle. Er sprach von einem »historischen Durchbruch«.

Nach Beginn des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern hatten Israel und Marokko eigentlich bereits 1994 mit der Normalisierung ihrer Beziehungen begonnen. Die beiden Länder richteten Verbindungsbüros ein und vertieften ihre wirtschaftlichen Beziehungen.

Nach Beginn der zweiten Terrorwelle der Palästinenser gegen den jüdischen Staat fror Marokko die Beziehungen zu Israel jedoch vor 20 Jahren wieder ein. Bis zu Beginn der Corona-Pandemie besuchten dennoch jährlich Tausende israelische Touristen Marokko. dpa/ja

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Natur

Gefährliche Ameise

Die invasive Afrikanische Großkopfameise breitet sich schnell aus und kann Ökosysteme sowie die Landwirtschaft schädigen – jetzt wurde sie in Haifa gefunden

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl in Israel: Behörden sehen keine Beweise für Betrug

Den Vorwurf der ausländischen Einflussnahme auf die Knesset-Wahl nimmt die Wahlkommission aber ernst

 29.10.2026

Jerusalem

Lieberman: »Nicht mit Bibi und nicht mit Tibi«

Der Chef von Israel Beiteinu schließt eine Zusammenarbeit mit Netanjahu und den arabischen Parteien aus – und fordert eine rein zionistische Koalition

von Sabine Brandes  29.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlkommission fordert Untersuchung möglicher ausländischer Einflussnahme

»Es wurden ernsthafte Verdachtsmomente an mich herangetragen«, sagt der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Noam Sohlberg

 29.10.2026

Jerusalem

Herzog will Neuwahlen vermeiden

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse appelliert der israelische Präsident an die politischen Lager, sich bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen kompromissbereit zu zeigen

 29.10.2026

Jerusalem

Auszählung der »Sonderstimmen« in Israel hat begonnen

Die Stimmen von Soldaten, medizinischem Personal, Patienten sowie israelischen Diplomaten im Ausland könnten die Sitzverteilung in der Knesset noch verändern

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl-Patt in Israel: Netanjahu und Eisenkot suchen Partner

Kein Lager hat eine Mehrheit, die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. Während erste Gespräche laufen, erhebt Netanjahus Partei schwere Wahlbetrugsvorwürfe

 29.10.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  28.10.2026

Nachrichten

Auszählung, Expats, Einmischung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sophie Albers Ben Chamo  28.10.2026