Arlington/Virginia

US-Verteidigungsminister versichert Israel Unterstützung

Außenminister Lloyd Austin im Pentagon in Arlington (Virginia) Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat nach dem großangelegten Angriff der Hisbollah gegen Israel das US-Militär angewiesen, zwei Flugzeugträger und deren Begleitschiffe weiter in der Region zu belassen. In einem Telefonat mit seinem israelischen Kollegen Joav Galant habe Austin Israels Recht bekräftigt, sich selbst zu verteidigen, so das Pentagon in Arlington (Bundesstaat Virginia).

Gleichzeitig habe er Galant die »eiserne Entschlossenheit« der USA versichert, Israel bei der Abwehr von Bedrohungen durch den Iran und dessen regionaler Partner zu unterstützen. Austin hat sich dem Pentagon zufolge auch für den Abschluss der Verhandlungen über einen Waffenstillstand und die Freilassung der Geiseln ausgesprochen.

Die USS Abraham Lincoln ist einer von zwei im Nahen Osten verweilenden amerikanischen Flugzeugträgern.Foto: picture alliance / abaca
»USS Theodore Roosevelt« und »USS Abraham Lincoln«

Gleichzeitig befindet sich Generalstabschef Charles Brown aktuell im Nahen Osten. Am Samstag war Brown für Gespräche nach Jordanien gereist, am Sonntag war er in Ägypten. Sein nächster Stopp ist Israel.

Die USA sind Israels wichtigster Verbündeter. Sie hatten zuletzt zusätzliche Kriegsschiffe, Flugzeuge und auch ein mit Raketen bestücktes Atom-U-Boot in die Region verlegt - wohl auch, um Israel im Fall eines Angriffs durch Kräfte im Libanon oder den Iran unterstützen zu können.

In der Region befinden sich seit vergangener Woche neben dem bereits vor Ort stationierten Flugzeugträger »USS Theodore Roosevelt« auch der Flugzeugträger »USS Abraham Lincoln« und dessen Begleitschiffe. dpa/ja

Zeitungsinterview

Ronald Lauder rechnet mit Netanjahu ab: »Er hat Politik über Frieden gestellt«

»Eines der Dinge, die Israel im Vergleich zu anderen Ländern so besonders gemacht haben, war seine echte Demokratie«, so der WJC-Präsident. »Was wir jetzt erleben, erinnert eher an eine Bananenrepublik.«

 23.10.2026

Westjordanland

Netanjahu macht Hamas für Anschlag bei Hebron verantwortlich

Fünf Menschen wurden bei einem Angriff auf einen Kontrollposten im Westjordanland verletzt, die beiden Attentäter erschossen. Sie sollen der Hamas angehört haben

 23.10.2026

Tel Aviv

Angehörige der Opfer des 7. Oktober wollen Wähler an Schicksale erinnern

Zu den Teilnehmern gehört Jochewed Lifschitz, die zusammen mit ihrem Mann Oded nach Gaza verschleppt worden war. Die Hamas ermordete ihn in Geiselhaft

 23.10.2026

Jerusalem

Zehntausende Israelis reisen für die Parlamentswahl aus dem Ausland an

Die Initiative Fly&Vote spielt eine große Rolle. Sie musste sich gegen eine Klage des Likud wehren

 23.10.2026

Westjordanland

Nach Terroranschlag: Israel bereitet Abriegelung des Westjordanlandes vor

An einem IDF-Kontrollpunkt bei Hebron schossen zwei 27-jährige Palästinenser auf Menschen. Bei dem Anschlag wurden mehrere Menschen verletzt. Die beiden Attentäter wurden von Soldaten erschossen

 23.10.2026 Aktualisiert

Tel Aviv

Greift Israel den Iran vor den Wahlen an? Jetzt spricht Armee-Chef Zamir

Medien geben Einblick in den Inhalt einer vertraulichen Besprechung hochrangiger Militärs

 23.10.2026

Israel

Der lange Weg zum Frieden

Von Re’im bis Majdal Shams: Eine Reise durch ein Land, das jeder zu kennen meint

von Sophie Albers Ben Chamo  23.10.2026

Debatte

Wahl in Israel: Star-Dirigent Lahav Shani meldet sich ausführlich zu Wort

In der Vergangenheit war der Musiker mehrmals im Visier radikaler Israelfeinde

 22.10.2026

Politik

Netanjahu-Vertrauter rechnet mit Likud ab

Der langjährige Likud-Politiker Zachi Hanegbi will am 27. Oktober erstmals seit fast 50 Jahren nicht für den Likud stimmen. In einem Zeitungsbeitrag nannte der 69-Jährige die Gründe

von Sabine Brandes  22.10.2026