Tel Aviv

Uri Geller gibt seinem Museum den letzten Schliff

Das Uri-Geller-Museum in der Altstadt von Jaffo (2019) Foto: imago images/Schöning

Der Illusionist Uri Geller gibt während der Corona-Pandemie seinem eigenen Museum in der israelischen Küstenstadt Tel Aviv den letzten Schliff. »Ich bin dabei, fertig zu werden. Ich bin sehr nah dran, fertig zu werden«, sagte Geller der Deutschen Presse-Agentur kurz vor seinem 75. Geburtstag am Montag (20.12.).

GRUPPEN Bereits seit dem vergangenen Jahr ist das Uri-Geller-Museum für Gruppen geöffnet. Aber Geller ist immer noch damit beschäftigt, Fotos zusammenzustellen und Schilder anzubringen. Auf rund 500 Quadratmetern Fläche präsentiert der Mentalist, der mit dem Verbiegen von Löffeln weltberühmt wurde, insgesamt rund 220 Ausstellungstücke.

Die Wände des rund 400 Jahre alten Gebäudes in der Altstadt des arabischen Vororts Jaffa sind aus Sandstein, die Decken bis zu acht Meter hoch. Den Boden bedecken Steinfliesen.

ANDY WARHOL Zu den Ausstellungsstücken zählt ein Cadillac aus dem Jahr 1976, der laut Geller mit rund 2600 verbogenen Löffeln verziert ist. Die Löffel gehörten demnach prominenten Persönlichkeiten wie James Dean, Elizabeth Taylor und David Ben Gurion. Außerdem sind Werke etwa von Andy Warhol zu sehen, aber auch zahlreiche private Erinnerungsstücke wie Fotos von Gellers Eltern.

»Wegen Corona reise ich im Moment nicht, ich habe genug Arbeit hier«, sagte Geller, der sich mit Aerobic-Übungen, Hanteltraining und Treppensteigen fit hält. Er führt regelmäßig Gruppen durch die Ausstellung. Ein Teil der Einnahmen des Museums geht an eine Organisation, die herzkranken Kindern hilft, wie Geller sagte. dpa

Diplomatie

Somaliland eröffnet Botschaft in Jerusalem

Es handelt sich bereits um die achte diplomatische Vertretung, die in der israelischen Hauptstadt eröffnet wurde

 16.06.2026

Interview

»Mir wurde immer wieder vorgeworfen, ich sei zu proisraelisch«

Der Schweizer Politiker und Ständerat Daniel Jositsch über seinen wahren Austritt aus der SP, postkoloniale Irrwege und den Antisemitismus innerhalb der Linken

von Nicole Dreyfus  16.06.2026

Nahost

Trotz des Iran-Abkommens: Hisbollah greift israelische Soldaten an

Nach Angaben der israelischen Streitkräfte feuerte die von Iran unterstützte Terrororganisation im Laufe des gestrigen Tages mehrere Geschosse auf IDF-Soldaten im Südlibanon

 16.06.2026

Jerusalem

Netanjahu: »Wir haben den Staat Israel vor der Bedrohung einer atomaren Auslöschung gerettet«

»Wir wissen nicht, was in dem Abkommen steht«, sagt der israelische Ministerpräsident. Entscheidend sei, dass es von einer glaubwürdigen militärischen Drohkulisse begleitet werde

 16.06.2026

Karlsruhe

Bekennervideo aufgetaucht: Hamas plante konkreten Anschlag in Europa

Seit Herbst letzten Jahres hatte die Bundesanwaltschaft insgesamt neun Anhänger der Hamas festnehmen lassen

 16.06.2026

In eigener Sache

Jüdische Allgemeine depubliziert Texte von Stephan-Andreas Casdorff

Die Prüfung mit spezialisierter Software legt Nahe, dass zwei Kommentare des »Tagesspiegel«-Editor-at-Large in dieser Zeitung von einer KI geschrieben wurden

 15.06.2026

Nahost

Hisbollah: Waffenruhe gilt auch für Libanon

Die geplante 60-tägige Waffenruhe zwischen den USA und Iran gelte auch für den Libanon, behauptet die Terror-Miliz. Doch eine Bestätigung gibt es dafür nicht

 15.06.2026

Uganda

Entebbe-Entführung 1976: Debatten um Linksterror und Antisemitismus

Vor 50 Jahren entführten zwei Deutsche und zwei Palästinenser einen Airbus aus Israel nach Uganda. Dabei sollen sie Geiseln nach antisemitischen Kriterien voneinander getrennt haben. Die Tat befeuerte das Unbehagen vieler Linker mit Gewalt

von Nils Sandrisser  15.06.2026

Reisen

2,4 Millionen Israel-Flugtickets könnten storniert werden

Noch immer nehmen US-Maschinen den größten Teil des Ben-Gurion-Flughafens in Beschlag. Verkehrsministerin Regev warnt vor Schäden in Milliardenhöhe

von Sabine Brandes  15.06.2026