Kriminalität

Unbekannte stehlen Bronzeskulptur von israelischer Künstlerin aus Kölner Galerie

Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Unbekannte haben aus einer Galerie mitten in der Kölner Fußgängerzone eine markante Bronzeskulptur gestohlen. Die Skulptur habe auf der Verkaufsfläche unmittelbar hinter der offenstehenden Eingangstür zu der stark frequentierten Einkaufsstraße gestanden, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die gestohlene rund 1,80 Meter hohe und filigrane Skulptur der israelischen Künstlerin Tolla stellt zwei an einem Seil kletternde Menschen dar. Trotz des Gewichts könnte das Kunstwerk von einer Person getragen worden sein, hieß es.

Der Diebstahl ereignete sich bereits am 5. August. Die Polizei sucht nach Zeugen des Diebstahls.

Die Künstlerin Tolla wurde 1958 in Deutschland geboren. Bis 1971besuchte sie die private Merz-Schule in Stuttgart, wo sie Kurse in Keramik und Skulptur belegte. Von 1977 bis 1981 studierte Tolla am Avni Institute of Arts in Tel Aviv. Anschließend absolvierte sie ein Psychologie- und Soziologiestudium, an das sich in den darauf folgenden Jahren weitere Kunststudien anschlossen.

Die Preise ihrer Werke liegen laut Website ihrer Galerie zwischen 2500 und 55.000 Euro. dpa/ja

Gesellschaft

20.000 neue Olim – auch aus Deutschland

Die Jewish Agency verzeichnete im jüdischen Jahr 5786 Einwanderer aus 100 Ländern. Besonders viele kamen aus Russland, Frankreich und den USA

von Sabine Brandes  17.09.2026

Terrorismus

Die Huthi bedrohen den Hafen von Eilat

Die Kontrolle über eine der wichtigsten Handelsrouten droht sich zu verschärfen – mit Folgen für Israels Seehandel, Versorgung und Lebenshaltungskosten

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Heikle Bergung eines 2000 Jahre alten Ritualbads in Israel

Mit Spezialkran und viel Fingerspitzengefühl: In Israel wird eine 25 Tonnen schwere Mikwe aus der Erde gehoben. Stahlträger halten das antike Bauwerk zusammen – die heikle Bergung gelingt unbeschadet

 17.09.2026

Nachrichten

Nachteulen, Gedenken, Tierschutz

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  17.09.2026

Eklat

Kampfpilot weist Vorwürfe von »Naza« zurück

Ein ehemaliger Kommandeur einer Luftwaffenbasis widerspricht der Darstellung, die Armee nehme den Tod von Zivilisten bewusst in Kauf. Zugleich verteidigt er die kritische Auseinandersetzung mit dem Militär

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Schwitziges Date

Beim alljährlichen »Singles Run« laufen Tausende der großen Liebe hinterher

von Sabine Brandes  17.09.2026

Jerusalem

Netanjahu strebt Gesetzesänderung an

Der Ministerpräsident reagiert damit auf die Diskussion um den Dokumentarfilm »Naza«. Über dessen Macher Yuval Abraham und Rachel Szor sagt der Regierungschef: »Ihr Platz ist nicht hier.«

 17.09.2026

New York/Tel Aviv/Rabat

Israel und Marokko wollen Beziehungen weiter aufwerten

Im Zuge der sogenannten Abraham-Abkommen begann Marokko 2020, die Beziehungen zu Israel zu normalisieren. Nun einigen sich die Außenminister beider Länder auf die Umsetzung konkreter Schritte

 17.09.2026

Umfrage

Netanjahus Lager liegt knapp vorn

Mit wie vielen Sitzen könnten der Likud und die ihn unterstützenden Parteien rechnen, wenn die Wahl heute stattfände?

 17.09.2026