Nahost

Trump-Gesandter: Gaza »unbewohnbar«

Der von der Hamas begonnene Krieg und die Tatsache, dass sich die Terroristen in und unter zivilen Gebäuden versteckten, führte zu viel Zerstörung in Gaza. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Der Wiederaufbau des aufgrund des von der Hamas begonnenen Krieges verwüsteten Gazastreifens könnte nach Einschätzung des US-Sonderbotschafters für den Nahen Osten, Steve Witkoff, zwischen zehn und 15 Jahren dauern. Nach fast 16 Monaten Krieg zwischen Israel und den Terroristen sei von der Infrastruktur in dem abgeriegelten Küstenstreifen am Mittelmeer »fast nichts mehr übrig«, sagte Witkoff der US-Nachrichtenseite »Axios«.

Steve Witkoff am Mittwoch mit Benjamin Netanjahu in JerusalemFoto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Er hatte am Mittwoch den Gazastreifen besucht, um sich am Boden und aus der Luft ein Bild von dem Kriegsgebiet zu machen. Zuvor war er mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem zusammengetroffen.

Allein der Abriss und die Beseitigung der Trümmer werde fünf Jahre in Anspruch nehmen, sagte Witkoff, der vor seiner Ernennung zum Nahost-Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump als Immobilieninvestor tätig war. Die Bewertung der möglichen Auswirkungen der vielen Tunnel unter dem Gazastreifen auf den Bau neuer Fundamente könne weitere Jahre dauern.

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Er habe mit Trump nicht über dessen Idee gesprochen, Palästinenser aus dem Gazastreifen nach Ägypten und Jordanien umzusiedeln, während das Gebiet wiederaufgebaut wird. Nach dem, was er bei seinem Besuch gesehen habe, sei der Küstenstreifen »unbewohnbar«, sagte Witkoff. Hinzu kämen die vielen nicht explodierten Sprengkörper. Es sei gefährlich, sich in Gaza zu bewegen. Die beiden arabischen Staaten hatten die Idee von Trump abgelehnt und erklärt, sie würden sich nicht an einer Umsiedlung von Bewohnern aus Gazas beteiligen. dpa/ja

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