Jerusalem

Tischa beAw auf dem Tempelberg

An der Kotel: Juden ist das Gebet auf dem Tempelberg nicht erlaubt. Foto: Flash 90

Rund 800 Juden haben am Donnerstag zum Gedenk- und Trauertag Tischa beAw den Jerusalemer Tempelberg besucht.

Die Polizei begleitete sie in Gruppen zu je 20 Personen in mehrminütigen Abständen über das Terrain, wie israelische Medien meldeten. Auf dem Gelände stand früher der jüdische Tempel; heute befinden sich dort die muslimische Al-Aksa-Moschee und der Felsendom.

zwischenfälle Den Berichten zufolge kam es zu vereinzelten Zwischenfällen. So erhielten zehn Juden Platzverweise, als sie sich zum Gebet auf den Boden legten oder nationale Symbole zeigten. Zwei Muslime seien wegen antijüdischer Slogans verhaftet worden.

Die Polizei begleitete sie in Gruppen zu je 20 Personen in mehrminütigen Abständen über das Terrain.

Der Tempelberg, mit arabischem Namen Haram al-Sharif, wird von der muslimischen Waqf-Behörde kontrolliert. Muslime können dort uneingeschränkt beten. Nichtmuslime dürfen die Stätte zu bestimmten Zeiten besuchen, dort aber weder beten noch religiöse Zeremonien abhalten.

Der Trauertag Tischa beAw, der am Mittwochabend als 24-stündiger Fastentag begann, erinnert an die Zerstörung des Ersten Tempels im Jahr 587 v.d.Z. durch die Babylonier und des Zweiten Tempels im Jahr 70 durch den römischen Feldherrn Titus. kna

Koschere Handys

Bis zu 350 Euro pro Anruf an Schabbat

Zeitung berichtete von Fällen, in denen Nutzern bis zu 350 Euro pro Anruf berechnet wurden

 25.06.2024

Nahost

Baerbock: Weitere 19 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Gaza

Die Außenministerin kündigt zusätzliche Unterstützung für die Palästinenser an

 25.06.2024

Jerusalem

Charedim müssen zum Wehrdienst

»Inmitten eines zermürbenden Krieges ist die Last der Ungleichheit härter denn je und verlangt nach einer Lösung«, sagen die Richter in einem historischen Urteil

von Sabine Brandes  25.06.2024

Geiseln der Hamas

Mohammed Alatrash für tot erklärt

Laut Forum der Geiselfamilien wurde der Familienvater schon am 7. Oktober getötet

 25.06.2024

Hamas-Terror

Ein Video direkt aus der Hölle

Die Familien von Hersh Goldberg-Polin, Or Levy und Eliya Cohen haben Aufnahmen von der grausamen Entführung ihrer Liebsten veröffentlicht

von Sabine Brandes  25.06.2024

Nahost

Baerbock will größere Rolle für Autonomiebehörde

Die Außenministerin fordert schon länger Reformen von der PA

von Jörg Blank, Sara Lemel  25.06.2024

Israel

Baerbock warnt Israel - und verlangt von der Hamas, den Horror endlich zu beenden

Auf der Sicherheitskonferenz in Herzlija skizziert die Außenministerin ihre Ideen für einen dauerhaften Frieden

 25.06.2024

Vermisst

Der Anker der Familie fehlt

Maxim Herkin wurde auf dem Nova-Rave entführt

von Sabine Brandes  25.06.2024

Terror

Raketenalarm in Aschkelon 

Auch in Ortschaften am Rande des Gazastreifens heulten Warnsirenen

 24.06.2024