Jerusalem

Tischa beAw auf dem Tempelberg

An der Kotel: Juden ist das Gebet auf dem Tempelberg nicht erlaubt. Foto: Flash 90

Rund 800 Juden haben am Donnerstag zum Gedenk- und Trauertag Tischa beAw den Jerusalemer Tempelberg besucht.

Die Polizei begleitete sie in Gruppen zu je 20 Personen in mehrminütigen Abständen über das Terrain, wie israelische Medien meldeten. Auf dem Gelände stand früher der jüdische Tempel; heute befinden sich dort die muslimische Al-Aksa-Moschee und der Felsendom.

zwischenfälle Den Berichten zufolge kam es zu vereinzelten Zwischenfällen. So erhielten zehn Juden Platzverweise, als sie sich zum Gebet auf den Boden legten oder nationale Symbole zeigten. Zwei Muslime seien wegen antijüdischer Slogans verhaftet worden.

Die Polizei begleitete sie in Gruppen zu je 20 Personen in mehrminütigen Abständen über das Terrain.

Der Tempelberg, mit arabischem Namen Haram al-Sharif, wird von der muslimischen Waqf-Behörde kontrolliert. Muslime können dort uneingeschränkt beten. Nichtmuslime dürfen die Stätte zu bestimmten Zeiten besuchen, dort aber weder beten noch religiöse Zeremonien abhalten.

Der Trauertag Tischa beAw, der am Mittwochabend als 24-stündiger Fastentag begann, erinnert an die Zerstörung des Ersten Tempels im Jahr 587 v.d.Z. durch die Babylonier und des Zweiten Tempels im Jahr 70 durch den römischen Feldherrn Titus. kna

Nahost

»Dies ist ein glorreicher Tag für den Frieden«

Eine Delegation aus den Emiraten besucht erstmals Israel

 20.10.2020

Pandemie

Charedische Schulen öffnen illegal

Rabbiner Kanievsky besteht auf Schulbetrieb im Lockdown. Gesundheitsminister droht mit Stopp von Geldern

von Sabine Brandes  19.10.2020

Friedensabkommen

»Ich höre dich, Freund in der Ferne«

Frieden: Israelischer und emiratischer Künstler veröffentlichen gemeinsames Lied

von Sabine Brandes  19.10.2020

Corona

Hadassah-Krankenhaus: Erekat in kritischem Zustand

Der an Covid-19 erkrankte Generalsekretär der PLO wird in israelischem Hospital in Jerusalem behandelt

 19.10.2020

Pandemie

Erste Lockerungen in Israel

Schulen und Kindergärten öffnen wieder, Restaurants dürfen Mahlzeiten zur Abholung verkaufen

 18.10.2020

Israel

Tausende demonstrieren gegen Premier Netanjahu

Hintergrund der Proteste sind Korruptionsvorwürfe gegen den Regierungschef

 18.10.2020

Nahost

Israelische und US-Delegation in Bahrain

Geplant sind bilaterale Gespräche sowie Treffen von verschiedenen Arbeitsgruppen

 18.10.2020 Aktualisiert

Fußball

Von Alaba bis Neymar

Der Spielerberater Pini Zahavi vermittelt nicht nur israelische Kicker an internationale Vereine

von Martin Krauss  18.10.2020

Israel

Rakete aus Gazastreifen abgefeuert

Nach Medienberichten ging die Rakete in offenem Gelände nieder – keine Verletzten

 17.10.2020