Radsport

Viermaliger Tour-de-France-Sieger Froome geht nicht an den Start

Chris Froome Foto: imago images/Sirotti

Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome wird in diesem Jahr nicht an der Frankreich-Rundfahrt teilnehmen. Sein Team Israel-Premier Tech hat am Freitag das Aufgebot verkündet und den 38 Jahre alten Briten dabei nicht berücksichtigt. »Ich bin natürlich enttäuscht über diese Entscheidung. Die Tour de France hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen«, sagte der Kletterspezialist dem Global Cycling Network.

Der erfahrene Radprofi machte allerdings keine Andeutungen hinsichtlich seines Karriereendes. »Ich respektiere die Entscheidung des Teams und werde mir etwas Zeit nehmen, bevor ich mich später in der Saison wieder auf meine Ziele konzentriere und 2024 zur Tour de France zurückkehre«, sagte Froome. In dieser Saison hatte der Toursieger von 2013, 2015, 2016 und 2017 mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Im Jahr 2019 war der Sportler mit einem kenianisch-britischem Familienhintergrund kurz vor der Tour schwer gestürzt, im vergangenen Jahr gelang ihm immerhin auf der zwölften Etappe der dritte Platz in Alpe d’Huez. Froomes Radrennstall hatte zum Jahresbeginn eine der zwei Wildcards für die Frankreich-Rundfahrt in diesem Jahr erhalten.

Jerusalem

Netanjahu: Israel hat iranische Bombe verhindert

Israels Premier bezeichnete den Angriff auf den Iran als »größte Luftoperation« in der Geschichte des Landes

 22.06.2026

Bildung

Israel setzt auf Künstliche Intelligenz im Englischunterricht

Der Start des Programms fällt in eine Phase, in der die Schulen des jüdischen Staates mit erheblichen Problemen beim Sprachenunterricht kämpfen

 22.06.2026

Uganda

Entebbe-Entführung 1976: Debatten um Linksterror und Antisemitismus

Vor 50 Jahren entführten zwei Deutsche und zwei Palästinenser einen Airbus aus Israel nach Uganda. Dabei sollen sie Geiseln nach antisemitischen Kriterien voneinander getrennt haben. Die Tat befeuerte das Unbehagen vieler Linker mit Gewalt

von Nils Sandrisser  22.06.2026

Süd-Libanon

Israelische Armee entdeckt Hisbollah-Tunnel mit Raketenstellungen

Die Raketenschächte sind durch Luftangriffe nur schwer oder gar nicht vollständig zerstörbar, so die IDF. Die Terroristen hätten den Tunnel für unterschiedliche operative Zwecke genutzt

 22.06.2026

Absichtserklärung

Trumps Frieden – Irans Sieg

Während der US-Präsident das Memorandum mit Teheran als Durchbruch feiert, warnen Experten in Israel vor Zugeständnissen bei der Atomfrage und im Libanon

von Sabine Brandes  21.06.2026

Jerusalem

Umfrage: 92 Prozent der Israelis sehen Iran als Kriegssieger

Nur wenige Israelis halten die Kriegsführung ihrer Regierung für erfolgreich. Die Mehrheit sieht eine geschwächte Sicherheit und unerreichte Ziele.

 21.06.2026

Jerusalem

Israel lehnt Einschränkungen im Kampf gegen Hisbollah ab

Verteidigungsminister Israel Katz kündigt an, dass die israelische Armee auch weiterhin »Maßnahmen zur Beseitigung von Bedrohungen« im Südlibanon ergreifen könne

 21.06.2026

Kommentar

Wie Holger Friedrich und seine »Berliner Zeitung« Juden instrumentalisieren

Ob in der Debatte über den Umgang mit KI oder Kreml-Diktator Wladimir Putin: Der Verleger interessiert sich nur dann für Juden, wenn es seinen Interessen dient

von Matthias Meisner  19.06.2026

Safed

Festgenommene Hisbollah-Terroristen in zivilem Krankenhaus in Nordisrael behandelt

Im Ziv Medical Center in Safed waren die libanesischen Patienten einem Zeitungsbericht zufolge gefesselt und wurden rund um die Uhr von Soldaten bewacht

 19.06.2026