Hadera

Sterbliche Überreste nach Hai-Angriff identifiziert

Das Meer vor Hadera ist bei Urlaubern und Ortsansässigen beliebt Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Nach einer Suchaktion nach einem mutmaßlichen Haiangriff vor der Küste Israels gibt es traurige Gewissheit: Ein seitdem vermisster Mann ist tot. Bei am Dienstag gefundenen sterblichen Überresten handle es sich um den vermissten Schwimmer, teilte Israels Polizei nach Erhalt der Untersuchungsergebnisse eines forensischen Instituts mit. Die Familie des Mannes sei informiert worden. Nähere Angaben zu den Umständen seines Todes machte die israelische Polizei zunächst nicht.

Am Montagnachmittag war in Israel ein Notruf eingegangen, wonach ein Mann von einem Hai gebissen wurde. Einsatzkräfte suchten anschließend das Meer und den Strand von Hadera ab. Taucher fanden dabei schließlich am Meeresboden sterbliche Überreste eines Menschen. Der Küstenort am Mittelmeer liegt rund 50 Kilometer nördlich von Tel Aviv. Haiangriffe sind in Israel äußerst selten

Israelischen Medien zufolge handelt es sich bei dem Toten um einen Einwohner aus einem Vorort von Tel Aviv. Der Mann um die 40 Jahre hinterlässt demnach seine Frau und vier Kinder.

In der Gegend sammeln sich zwischen November und Mai Sandbank- und Schwarzhaie, die allgemein als nicht gefährlich für Menschen gelten. Sie werden vermutlich von warmem Wasser, das aus einem nahe gelegenen Kraftwerk ins Meer gepumpt wird, angezogen. Es ist derzeit unklar, welcher Hai für den Angriff verantwortlich sein soll. Haiangriffe sind in Israel äußerst selten. dpa

Medizin

Eine neue Lunge und zur Genesung nur Paracetamol

In Israel ist erstmals eine Lungentransplantation mithilfe eines Operationsroboters gelungen. Für den Patienten bedeutet das eine deutlich schnellere Genesung

von Sabine Brandes  06.11.2026 Aktualisiert

Israel

Was sich mit Eisenkot ändern könnte

Eine Mehrheit der Abgeordneten empfiehlt Gadi Eisenkot für den Auftrag zur Regierungsbildung. Doch der Weg ins Amt ist steinig. Und wie weit könnte ein Kurswechsel unter ihm tatsächlich gehen?

von Sara Lemel  06.11.2026

Interview

Kann Israel ohne Amerikas Waffen bestehen?

Der Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold erklärt, was ein Ende der US-Militärhilfe für Israels Sicherheit bedeuten würde und wie sich das Verhältnis zu Washington in Zukunft entwickeln könnte

von Sabine Brandes  05.11.2026

Wahlen

Netanjahus Partner gehen von Bord

Die Charedim erklären sich für ungebunden und entziehen dem Rechtsblock ihre Unterstützung. Herausforderer Gadi Eisenkot hat deutlich mehr Empfehlungen hinter sich

von Sabine Brandes  05.11.2026

Israel

Herzog setzt Gespräche über Regierungsbildung fort

Erst Gespräche mit den kleinen Parteien, am Abend dann mit den stärksten in der neuen Knesset: Präsident Herzog sondiert die Möglichkeiten für eine neue Regierung

 05.11.2026

Israel

Eisenkot plädiert für erneuerte Partnerschaft Israels mit den USA

Noch ist unklar, wer Israels nächste Regierung leitet. Ex-Militärchef Eisenkot unterstreicht seinen Führungsanspruch - und wendet sich an den wichtigsten Verbündeten

 05.11.2026

Straße von Hormus

Iran: Zwei Tanker und ein Schlepper in Brand geraten

In den vergangenen Tagen wurden vermehrt Schiffe angegriffen oder durch Minen beschädigt

 05.11.2026

Knesset-Wahl

Herzog lotet Mehrheiten aus

Nach dem knappen Wahlausgang in Israel hat Präsident Herzog Gespräche zur Regierungsbildung aufgenommen. Ex-Militärchef Eisenkot könnte nach Medienberichten zuerst den Auftrag erhalten.

 04.11.2026

Wahl

Koalitionskampf und Politpoker

Weder Benjamin Netanjahu noch Gadi Eisenkot konnten sich die Mehrheit sichern. Wie geht es weiter?

von Sabine Brandes  04.11.2026