Israel

Schulen öffnen für alle Jahrgänge

Schülerinnen und Schüler der Hashalom Schule in Mevaseret Zion Foto: Copyright (c) Flash90 2020

Israel hat am Sonntag mit der Öffnung der Schulen für alle Jahrgänge begonnen. Nach einem deutlichen Rückgang der Corona-Infektionen in dem Mittelmeerland sollen auch die vierten bis zehnten Klassen in dieser Woche schrittweise wieder unterrichtet werden.

HYGIENEVORSCHRIFT Dabei gilt von der vierten Klasse an eine Maskenpflicht. Auch weitere Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Eltern müssen zudem an jedem Morgen bei ihren Kindern Fieber messen und eine Gesundheitserklärung unterzeichnen.

Nur in Ortschaften mit vielen Corona-Infektionen sollen die Schulen noch geschlossen bleiben.

Die Schüler sollen den Vorgaben nach in kleineren Gruppen unterrichtet werden und einen Abstand von zwei Metern einhalten, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

KINDERGÄRTEN Vor zwei Wochen waren die Schulen nur für bestimmte Jahrgänge geöffnet worden. Auch die Kindergärten sollen von Sonntag an wieder an allen Wochentagen geöffnet werden. Bisher konnten die Kinder nur jeweils an drei Tagen in die Einrichtungen kommen.

Erziehungsminister Rafi Perez sagte, die komplette Öffnung des Schulsystems sei notwendig, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Israel hatte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zeitweise strenge Ausgangsbeschränkungen verhängt. Im vergangenen Monat hatte die Regierung allerdings damit begonnen, die Vorgaben schrittweise zu lockern.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 bisher bei 16.608 Menschen in Israel nachgewiesen worden, 12.855 sind wieder genesen. 268 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. dpa

Kommentar

Warum Dieter Nuhr den Leo-Baeck-Preis gerade jetzt verdient hat

Dass der Zentralrat der Juden den Kabarettisten ehrt, sendet ein wichtiges Signal weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus

von Ahmad Mansour  13.05.2026

Jerusalem

»New York Times« wegen Gastbeitrag massiv in der Kritik

Der Zeitung wird vorgeworfen, Israel gezielt zu diffamieren und gleichzeitig Erkenntnisse zu sexualisierter Gewalt der Hamas vom 7. Oktober zu ignorieren

 13.05.2026

Jerusalem

Charedische Parteien drohen Netanjahu mit Sturz der Regierung

»Von jetzt an werden wir nur noch das tun, was gut ist für das charedische Judentum und die Welt der Jeschiwot«, sagt Rabbiner Dov Lando von der Partei Partei Vereinigtes Tora-Judentum

 13.05.2026

Kultur

ESC bald ohne Israel?

Zwischen Europa und Asien: Diskussionen um Israels Zukunft beim Eurovision Song Contest

von Sabine Brandes  13.05.2026

Wien

Israel zieht ins Finale des ESC ein

Noam Bettan überzeugt mit seinem Lied »Michelle« Jury und Publikum. Unser Kolumnist hat sich den Auftritt ganz genau angesehen

von Martin Krauß  12.05.2026

Jerusalem

NGO Monitor: Gerald Steinberg gibt Leitung ab

Der amerikanisch-israelische Politikwissenschaftler gründete die Organisation vor einem Vierteljahrhundert. Olga Deutsch übernimmt 2027 die Leitung

 12.05.2026

Jerusalem

Minister Chikli verweigert YouTuber Tyler Oliveira Einreise nach Israel

Das israelische Ministerium für den Kampf gegen Antisemitismus erklärt, der Amerikaner habe »hetzerische Aussagen gegen Juden« verbreitet

 12.05.2026

Massaker vom 7. Oktober

Die Hamas nutzte sexuellen Terror gezielt als Waffe

Tausende unerträgliche Videos, Fotos und Zeugenaussagen: Ein neuer Bericht der Zivilkommission zeigt, wie systematisch die Terroristen Familien erniedrigen und zerstören wollten

von Sabine Brandes  12.05.2026

Hamas-Massaker

Ex-Geisel Rom Braslavski: »Schämt Euch«!

Nachdem Premier Netanjahu seine Schuld erneut relativiert, macht der junge Mann in der Knesset seinem Unmut Luft

von Sabine Brandes  12.05.2026