Wetter

Schnee in Jerusalem

Schneeflöckchen, Weißröckchen – Auf einem Spielplatz in der Nähe von Jerusalem Foto: Flash90

In Jerusalem ist am Montag der erste Schnee gefallen. Die Stadtverwaltung stellte etwa 100 Schneepflüge bereit, um in den kommenden Tagen die Straßen räumen zu können. Essensvorräte, Spaten, Heizgeräte und Generatoren wurden in der Hauptstadt vorsorglich bereitgestellt. Die Tu Bischwat-Zeremonien, bei denen traditionell Bäume gepflanzt werden, sagte die Stadtverwaltung ab.

Sperrungen Auch in den Siedlungen in Gusch Etzion und weiter im Süden des Westjordanlands bereitet man sich auf mögliche Stromausfälle vor. Im Norden Israels wurden mehrere Straßen wegen des Schneefalls bereits gesperrt. In der ersten Wochenhälfte wird in ganz Israel stürmisches Wetter erwartet. Vor allem im Norden und im Zentrum des Landes rechnen die Meteorologen mit starken Regenfällen.

Grund für die Wetterlage ist ein Tiefdruckgebiet im östlichen Mittelmeer. In der Negev-Wüste und in den judäischen Bergen im Westjordanland werden Gewitter, Hagel und Überschwemmungen befürchtet. Erst am Donnerstag soll sich die Wetterlage beruhigen. ja

Statistik

Knapp 111.000 Holocaustüberlebende leben in Israel

Sie sind alt und sie werden weniger: Heute leben noch etwa 111.000 Holocaustüberlebende in Israel. Fast ein Drittel von ihnen ist über 90 Jahre alt, fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen

 15.04.2026

Nahost

Iran droht USA mit Angriffen

Die USA blockieren Schiffe mit Ziel iranischer Häfen. Teheran droht mit Konsequenzen für die fragile Waffenruhe

 15.04.2026

Studie

Israelische Forscher sehen Zusammenhang zwischen Corona-Infektion und Lungenkrebs

Das Spike-Protein des Coronavirus könnte nach Angaben der Autoren schädliche Prozesse im Lungengewebe auslösen

 15.04.2026

Streit

Israel wirft Südkoreas Präsidenten vor, Massaker an Juden zu verharmlosen

Lee Jae-Myung zog einen Vergleich zwischen einem angeblichen Vorgehen Israels gegen palästinensische Kinder und dem Holocaust. Das Jerusalemer Außenministerium bezeichnet dies als »inakzeptabel«

 15.04.2026

Meinung

Wie die UN indirekt den Holocaust relativieren

Die kürzlich angenommene Resolution zur Aufarbeitung des transatlantischen Sklavenhandels ist ein Akt des geschichtspolitischen Revisionismus

von Jacques Abramowicz  15.04.2026

Jerusalem

Mossad-Chef: Einsatz gegen Iran erst mit Regime Change beendet

»Unsere Mission ist noch nicht beendet«, sagt David Barnea

 15.04.2026

Diplomatie

Prosor kritisiert israelischen Minister wegen Merz-Schelte

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hatte dem Bundeskanzler nach dessen Kritik an der Siedlungspolitik vorgeworfen, Juden vorschreiben zu wollen, wo sie leben sollen

 14.04.2026

Umfrage

Große Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt Fortsetzung des Krieges gegen Hisbollah

Befragt wurden Bürger auch zu den Streitkräften und der Regierung von Benjamin Netanjahu

 14.04.2026

Nahost

Historische Verhandlungen zwischen Israel und Libanon

Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren führen Beirut und Jerusalem direkte Gespräche auf politischer Ebene. Können sie zu einem Durchbruch im aktuellen Konflikt führen?

von Amira Rajab, Cindy Riechau  14.04.2026