Israel

Reiseinfos von der Quelle

Israel will wieder Touristen im Land sehen. Foto: Flash90

Israel will wieder internationale Besucher willkommen heißen. Trotz stark ansteigender Corona-Infektionen sind die Grenzen seit Sonntag, den 9. Januar, geöffnet. Um den Gästen aus aller Welt das Manövrieren durch die oft verwirrenden Corona-Richtlinien zu erleichtern, hat das Tourismusministerium jetzt eine eigene Webseite für das Reisen in Zeiten der Pandemie eingerichtet. In fetten Lettern steht da geschrieben: »Israel ist für geimpfte Touristen geöffnet«.

DEUTSCHLAND Jerusalem hatte bereits in der vergangenen Woche sämtliche Länder von der sogenannten »roten Liste« gestrichen und damit die Grenzen de facto für offen erklärt. Damit ist die Einreise aus allen Staaten derzeit möglich. Auch aus Deutschland. Allerdings hat das Robert Koch Institut Israel am Sonntag als »Hochrisikogebiet« eingestuft.

Die Seite des israelischen Tourismusministeriums enthält alle notwendigen und nützlichen Informationen zu den lokalen Corona-Richtlinien, die ein geimpfter oder genesener Tourist für einen Besuch in Israel benötigt. Derzeit gibt es sie zunächst nur auf Englisch, nach Angaben einer Sprecherin des Ministeriums sollen die Inhalte jedoch bald in weitere Sprachen übersetzt werden.

Die Pandemie beendete den Erfolg der Tourismusindustrie mit der abrupten Schließung der Grenzen für Ausländer im März 2020.

Ausführliche Informationen gibt es zur Vorbereitung einer Reise: Definition von geimpften und genesenen Touristen, Liste der zugelassenen Impfstoffe sowie erforderliche Unterlagen für die Einreise nach Israel.

CORONATESTS Auch Erklärungen für die Zeit während der Reise, etwa wo und wie Coronatests durchgeführt werden können, sind übersichtlich dargestellt. Ebenso die Anforderungen für die Abreise in die Heimat, zum Beispiel benötigte Tests und Unterlagen. Die Webseite enthält zudem Links zu Informationen auf den Websites des israelischen Gesundheitsministeriums und des Heimatfrontkommandos.

Die Corona-Pandemie beendete den Erfolg der israelischen Tourismusbranche mit der abrupten Schließung der Grenzen für Ausländer im März 2020 nach einer konstanten Phase zunehmenden Wachstums. 2019 war ein Rekordjahr mit 4,55 Millionen Touristen gewesen.

Statistik

Knapp 111.000 Holocaustüberlebende leben in Israel

Sie sind alt und sie werden weniger: Heute leben noch etwa 111.000 Holocaustüberlebende in Israel. Fast ein Drittel von ihnen ist über 90 Jahre alt, fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen

 15.04.2026

Nahost

Iran droht USA mit Angriffen

Die USA blockieren Schiffe mit Ziel iranischer Häfen. Teheran droht mit Konsequenzen für die fragile Waffenruhe

 15.04.2026

Studie

Israelische Forscher sehen Zusammenhang zwischen Corona-Infektion und Lungenkrebs

Das Spike-Protein des Coronavirus könnte nach Angaben der Autoren schädliche Prozesse im Lungengewebe auslösen

 15.04.2026

Streit

Israel wirft Südkoreas Präsidenten vor, Massaker an Juden zu verharmlosen

Lee Jae-Myung zog einen Vergleich zwischen einem angeblichen Vorgehen Israels gegen palästinensische Kinder und dem Holocaust. Das Jerusalemer Außenministerium bezeichnet dies als »inakzeptabel«

 15.04.2026

Meinung

Wie die UN indirekt den Holocaust relativieren

Die kürzlich angenommene Resolution zur Aufarbeitung des transatlantischen Sklavenhandels ist ein Akt des geschichtspolitischen Revisionismus

von Jacques Abramowicz  15.04.2026

Jerusalem

Mossad-Chef: Einsatz gegen Iran erst mit Regime Change beendet

»Unsere Mission ist noch nicht beendet«, sagt David Barnea

 15.04.2026

Diplomatie

Prosor kritisiert israelischen Minister wegen Merz-Schelte

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hatte dem Bundeskanzler nach dessen Kritik an der Siedlungspolitik vorgeworfen, Juden vorschreiben zu wollen, wo sie leben sollen

 14.04.2026

Umfrage

Große Mehrheit jüdischer Israelis unterstützt Fortsetzung des Krieges gegen Hisbollah

Befragt wurden Bürger auch zu den Streitkräften und der Regierung von Benjamin Netanjahu

 14.04.2026

Nahost

Historische Verhandlungen zwischen Israel und Libanon

Zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren führen Beirut und Jerusalem direkte Gespräche auf politischer Ebene. Können sie zu einem Durchbruch im aktuellen Konflikt führen?

von Amira Rajab, Cindy Riechau  14.04.2026