Israel

Raketenbeschuss aus Syrien

Israelisches Militär an der Grenze zu Syrien Foto: Flash 90

Mehrere Raketen sind angeblich am frühen Montagmorgen aus Syrien gen Israel abgefeuert worden, hätten es jedoch nicht über die Grenze geschafft. Das berichtet die israelische Armee (IDF). Die Geschosse seien »von schiitischen Milizen, die unter Leitung der iranischen Al-Quds-Kräfte operieren, aus Randbezirken von Damaskus geschossen worden«. Die IDF fügte hinzu, dass sie die syrische Regierung »für jegliche Aktion verantwortlich macht, die von ihrem Territorium ausgeht«.

In der Nacht zum Montag hätten der britischen Kriegsbeobachter-Organisation »Syrian Observatory for Human Rights« zufolge unbemannte Drohnen mehrere pro-iranische Milizen im Osten von Syrien bombardiert. Berichten der syrischen Opposition zufolge seien bei den Angriffen 18 Kämpfer getötet worden.

angriff »Kriegsmaschinen ohne Identität haben Fahrzeuge und Positionen der iranischen Kräfte und jener, die ihnen gegenüber loyal sind, ins Visier genommen«, so die Beobachter. Es sei unklar, so die Organisation weiter, wer hinter dem Angriff stecke.

In der Woche zuvor hatten mehrere westliche Nachrichtenagenturen berichtet, dass das iranische Militär eine neue Armeebasis in Syrien baue, in der sowohl Tausende von Soldaten wie auch hochentwickelte Waffen untergebracht werden können. Dem lägen verschiedene Geheimdienstinformationen zugrunde. Angeblich sollen dort auch Vertreter der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah untergebracht sein.

Die Basis soll sich in der Region Abu Kamal an der syrisch-irakischen Grenze befinden. Hier liegt eine der Haupt-Versorgungsrouten in Nahost. An diesem Ort habe der jetzige Drohnenangriff stattgefunden. Bislang hat niemand die Verantwortung für das Bombardement übernommen.

Mentale Gesundheit

Die Einsamkeit wiegt am Schwersten

Fast eine Million Israelis suchten seit Kriegsbeginn Hilfe bei der psychischen Notfall-Hotline Eran

von Sabine Brandes  07.10.2026

Porträt

Nach der Musik das Essen

Der Norden war von Terror und Krieg besonders geschunden. Aber auch Absagen aus dem Ausland beendeten Shachar Bers Karriere als Drummer. Mit einer eigenen Aufstrich-Marke wagt er den Neuanfang

von Sabine Brandes  07.10.2026

Nachrichten

Massage, Kibbuz, Opposition

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  07.10.2026

Kommentar

Wenn Chuzpe Leben rettet

Die bemerkenswerte Abwesenheit von Scham, Vorsicht und Selbstzweifel ist eine israelische Eigenart. Im Fall des Flydubai-Fluges half sie, eine Katastrophe zu verhindern

von Sabine Brandes  07.10.2026

Kfar Aza

»Die Angst steckt noch immer im Rucksack«

Shachar Tzuk überlebte das Hamas-Massaker. Drei Jahre später hat sie ein Zuhause, eine Verlobte und ein neues Leben – aber noch immer eine gepackte Fluchttasche

von Sabine Brandes  07.10.2026

Terror

Flydubai-Copilot wollte offenbar Tel Aviver Flughafen treffen

Was war das Ziel des mutmaßlichen Angreifers beim Flydubai-Flug nach Tel Aviv? Die Ermittlungen dazu laufen noch, doch immer mehr Informationen sickern an die Öffentlichkeit

 07.10.2026

Libanon

Hisbollah bezeichnet Hamas-Massaker als »Akt des Widerstandes«

Die Hisbollah hält am dritten Jahrestag an ihrer Rechtfertigung des Angriffs vom 7. Oktober 2023 fest. Seitdem haben die Kämpfe auch im Libanon Tausende Menschen das Leben gekostet

 07.10.2026

Krieg

Israels Armee hat seit Hamas-Massakern 100.000 Ziele angegriffen

Vor drei Jahren ermordeten Hamas-Terroristen rund 1.200 Menschen in Israel. Der Überfall löste den Gaza-Krieg aus. Israel hat seither Zehntausende Ziele in der Region angegriffen

 07.10.2026

Jahrestag der Massaker

Israel gedenkt der Opfer des 7. Oktober

Drei Jahre nach den blutigen Massakern im Süden Israels gedenkt das Land der Opfer. Präsident Herzog findet berührende Worte. Am Abend sollen Zehntausende in Tel Aviv zusammenkommen

 07.10.2026 Aktualisiert