Justiz

»Palästinenserbehörde für Anschläge verantwortlich«

Gewalttätige Palästinenser während der Zweiten Intifada (Nablus, 2001) Foto: dpa

Die Palästinensische Autonomiebehörde ist nach Ansicht eines israelischen Gerichts mitverantwortlich für mehrere Anschläge, die während der Zweiten Intifada begangen worden sind. Auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sowie die Palästinenserorganisation PLO seien mitschuldig, entschied das Jerusalemer Bezirksgericht am Montag. In einem nächsten Schritt müsse es nun um die Höhe der Entschädigung gehen.

OPFER Die Bürgerrechtsorganisation Shurat Hadin hatte nach eigenen Angaben die Klage für mehrere Opferfamilien eingereicht. Sie verlangt nun insgesamt bis zu rund 250 Millionen Euro Schmerzensgeld. Die Entscheidung des Gerichts bezieht sich demnach auf 17 Anschläge.

Die Zweite Intifada begann im September 2000 und endete 2005 mit einer Waffenruhe. Mehr als 1000 Israelis starben bei Terroranschlägen von Palästinensern.  dpa/ja

Israel

Netanjahu macht Krebsbehandlung öffentlich

Der Ministerpräsident wurde wegen eines bösartigen Prostatatumors behandelt

 24.04.2026

Tel Aviv

El Al baut Flugverkehr wieder aus: 40 Ziele bis nächste Woche

Nach Angaben der Fluglinie soll das Angebot im Laufe des Monats weiter wachsen. Es sei denn, die Sicherheitslage verändert sich wieder

 24.04.2026

Jerusalem

Ein Diplomat für die christliche Welt

George Deek soll als Sondergesandter Schadensbegrenzung betreiben und »die Beziehungen weltweit vertiefen«

von Sabine Brandes  23.04.2026

Untersuchungskommission

Hamas-Massaker: Unruhen im Gerichtssaal

Israel ist noch immer auf der Suche nach Antworten für die Versäumnisse vor dem 7. Oktober

von Sabine Brandes  23.04.2026

Jom Haazmaut

Trump erhält Israel-Preis für besondere Verdienste um das jüdische Volk

Nach Angaben des israelischen Bildungsministeriums erhält der amerikanische Präsident den Preis in der Kategorie »besondere Verdienste um das jüdische Volk«

 23.04.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« kooperiert mit katholischer »Tagespost«

Ein Zeichen gegen Antisemitismus: »Die Tagespost« legt ihren Abonnenten die »Jüdische Allgemeine« kostenlos bei. Hinter der Aktion steckt unter anderem ein rundes Jubiläum

von Hannah Krewer  23.04.2026

Jom Haazmaut

Herzog ehrt Soldaten am Unabhängigkeitstag – Armee zu neuer Offensive bereit

»Herausragende Soldaten lernen in normalen Jahren die Schlachten der Vergangenheit – aber ihr kämpft die Schlachten, die künftige Generationen studieren werden«, sagt der Präsident zu IDF-Angehörigen

 23.04.2026

Israel

Ein Kind nach dem Tod

Israelische Richter erlauben der Familie der getöteten Geisel Yotam Haim die Verwendung von dessen Sperma, um einen Enkel zu zeugen

von Sabine Brandes  23.04.2026

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026