Mitbringsel

Mode, Matkot und Musik

Es muss ja nicht immer das Muschelkettchen oder die Baseballmütze mit aufgesticktem Landesnamen sein. Wer eine Reise tut, bringt den Liebsten gern ein Souvenir mit. Doch nicht selten entlocken die Geschenke den Daheimgebliebenen eher ein gequältes Lächeln denn Freudenschreie. Wir haben zehn wirklich coole Mitbringsel aufgespürt, mit denen Sie bei Familie oder Freunden ganz sicher punkten. Optimal zum Schenken oder Selbstbehalten.

1. Poeten und Fashion-Victims lassen Beine sprechen. Die Firma Zohara Tights bietet Design-Strumpfhosen von hoher Qualität mit verschiedenen Logos. Besonders geeignet für eingefleischte Israelfans sind diejenigen mit hebräischem Aufdruck. Sogar ein komplettes Gedicht auf Iwrit kann man mit diesen Strumpfhosen spazieren tragen. Yedidia-Frenkel-Straße 23, Tel Aviv, oder per Internet: www.zoharatights.com.

2. Für den Diaabend im Anschluss an die Reise oder um Lust auf den nächsten Urlaub zu machen, ist eine Packung Tehina (gesprochen: Tchina) genau das Richtige. Es gibt sie in Plastikbehältern zum Anrühren zu Hause. Wasser, Zitronensaft, etwas Knoblauch und Salz hinzu, schon ist er wieder auf der Zunge, der originale Isra-Geschmack. In jedem Supermarkt oder auf den Märkten des Landes zu haben. Ist noch etwas Platz im Koffer, packen Sie ein paar Packungen Pitabrot ein. Wenn Sie es nach dem Auspacken sofort einfrieren, hält es sich einige Monate. Nach 30 Sekunden in der Mikrowelle ist es so gut wie frisch gebacken.

3. Vom Strand in Israel nicht wegzudenken ist das Matkot-Spiel. Wie wild dreschen die meist jungen Leute mit den runden Holzschlägern auf den festen Gummiball ein. Manche meinen, Matkot sei nervig, weil man in der Nähe von Spielern aufpassen muss, nicht ausgeknockt zu werden, für andere ist Matkot der Inbegriff von Israel, Sonne, Sand und Meer. Wer in deutschen Parks spielen will, kann ja einen weicheren Ball verwenden. Im Spielwarenhandel erhältlich.

4. Für Freunde klarer Worte sind die T-Shirts der Nu-Kampagne ein Muss. Die Logos drehen sich allesamt um Israel, sind jedoch alles andere als abgedroschen oder peinlich. Die Zahl 15 etwa steht für die 15 Sekunden, die den Menschen in Sderot bleiben, um sich nach dem Sirenenalarm in Sicherheit vor palästinensischen Raketen zu bringen. Im Jerusalemer Nu-Laden an der Schlomzon-Hamalka-Straße 14 zu kaufen oder im Internet unter www.nucampaign.org.

5. Kleine Daheimgebliebene lieben es, wenn man ihnen etwas ganz Besonderes zum Naschen mitbringt. Wie gemacht dafür ist die Schokolade der einheimischen Firma Elite. In der Tafel im roten Papier mit den Feuerwerken darauf sind Pop-Bonbons versteckt. Die knistern, krachen und kitzeln die Zunge, während die Schokolade im Mund schmilzt. Für feinere Genießer gibt es preisgekrönte Pralinen von Ika. Die Schokoladen der sympathischen Frau sind allesamt handgemacht. Auf den Schachteln prangt ein Tel-Aviv-Logo. Yad-Harutzim-Straße 11, Tel Aviv, www.ikachocolate.com.

6. Trendiges rund um die coole Metropole am Mittelmeer findet man im Laden Made in TLV in der Tachana von Newe Zedek. Hier ist für fast jeden Israel-Liebhaber etwas dabei. In den Regalen liegen die Kult-Taschen aus Lkw-Plane mit Tel Aviver Stadtplan, Lampenschirme, Schmuck, Geldbörsen, Bauhaus-Architektur im Miniformat, Babykleidung und vieles mehr. Außerdem gibt es hier die schönsten Postkarten. www.hatachana.co.il/made-in-tlv.

7. Mit neuester Mode von jungen, hippen israelischen Designern können Sie kaum etwas falsch machen. Die Klamotten sind meistens ausgefallen und tragbar zugleich. Verschiedene Designer auf einen Blick finden Sie in den Läden der Kette Razili (in den großen Einkaufszentren) oder in kleinen Boutiquen auf der Gan-Haschaschmal, der King-George- oder der Scheinkin-Straße in Tel Aviv. http://razili.co.il/Estores.html.

8. Dieses Souvenir sollten Sie sich ausschließlich selbst mitbringen. Denn wir können nicht garantieren, dass Ihre Liebsten in Jubel ausbrechen, wenn das Andenken maunzend vor ihnen steht. Aber Sie persönlich können etwas aus Israel mitnehmen und dabei sogar noch Gutes tun. Arme StraSSenkatzen sind leider im ganzen Land zu finden. Vielleicht geben Sie einem armen Geschöpf ein neues Zuhause. Erkundigen Sie sich bei Tierschutzvereinen vor Ort oder im Internet, zum Beispiel unter www.letlive.org.il.

9. Etwas auf die Ohren: Die Musik in Israel ist so verschieden wie die Menschen im Land. Gehen Sie in einen gut sortierten Plattenladen und fragen Sie nach, was gerade angesagt ist. Meist erzählen die Musikkenner gern über die einheimische Szene. Hervorragend geeignet dafür ist das »Third Ear« in Tel Aviv, King-George-Straße (genau gegenüber vom Dizengoff-Center), www.third-ear.com.

10. Nicht nur Kinder lernen Hebräisch spielerisch mit Magnetbuchstaben für den Kühlschrank. Die kleinen Alefs und Bets sind lehrreich, bunt und gar nicht teuer. Kaufen Sie am besten gleich drei oder vier Pakete, damit ausreichend Buchstaben da sind, um vollständige Wörter und Sätze zu schreiben. Erhältlich in fast jedem Spielwarenladen.

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