Jerusalem

Mit Menora verzierte Öllampe aus dem 4. Jahrhundert entdeckt

Blick auf den Tempelberg in Jerusalem Foto: IMAGO/CTK Photo

Archäologen haben bei Ausgrabungen in Jerusalem eine rund 1700 alte Öllampe gefunden. Während des jüdischen Lichterfests Chanukka, das am Mittwochabend begonnen hat, wird das Fundstück bei einer Ausstellung in Jerusalem gezeigt. 

Die Lampe wurde bei Ausgrabungen auf dem Ölberg in Jerusalem gefunden, wie es in der Mitteilung der Israel Antiquities Authority (IAA) hieß. Rußspuren an der Tülle wiesen darauf hin, dass das Gefäß wahrscheinlich im 4. Jahrhundert zur Beleuchtung verwendet worden sei. Dies ermögliche einen »faszinierenden Blick auf die jüdische Kultur und religiöses Leben der damaligen Zeit«, so die IAA. 

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Die Lampe ist mit Bildern verziert, die mit den Gottesdiensten im Tempel in Jerusalem in Verbindung stehen, darunter eine Menora, die im Gegensatz zu den üblicherweise an Chanukka verwendeten Menoras mit neun Armen nur sieben Arme hat. Außerdem sind auf der Lampe eine Weihrauchschaufel, die die Priester bei der Darbringung von Opfergaben benutzten, sowie ein Dattelpalmenwedel, der während des Sukkot-Festes verwendet wird, abgebildet.

»Die ausgezeichnete künstlerische Verarbeitung der Lampe, die vollkommen heil gefunden wurde, macht sie zu einem außergewöhnlichen und extrem seltenen Fund«, sagte der Archäologe Michael Chernin. dpa/ja

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