Terror der Huthis

Ministerpräsident Netanjahu deutet Gegenangriff an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Foto: Flash90 2024

Nachdem die Terroristen der Huthis eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert haben, hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nun einen Gegenschlag im Jemen angedeutet. »Die Huthis sollten mittlerweile wissen, dass wir für jeden Versuch, uns Schaden zuzufügen, einen hohen Preis verlangen«, sagte Netanjahu bei einer Sitzung seines Kabinetts.

Der Ministerpräsident spielt damit auf den letzten Versuch der Huthis an, Israel direkt zu treffen. Im Juli griffen die Terroristen Tel Aviv mit einer Drohne an. Ein Mann starb und vier Menschen wurden verletzt, als das Flugobjekt in ein Gebäude einschlug. Als Reaktion darauf bombardierte Israel am 20. Juli den Hafen von Hudaida im Jemen.

Die israelische Armee hat am Sonntagmorgen eine ballistische Rakete abgefangen, die die Huthis aus dem Jemen abgefeuert hatten. Das Geschoss sollte Tel Aviv treffen, ging aber in der Nähe des Moschav Kfar Daniel, südlich der Küstenstadt nieder.

Lesen Sie auch

Die Terroristen der Huthi-Miliz bekannten sich am Sonntagmorgen zu dem Angriff. »Er zwang zum ersten Mal in der Geschichte des Feindes mehr als zwei Millionen Zionisten dazu, in ihre Bunker zu rennen«, sagte der Huthi-Sprecher Yahya Saree in einer kurzen TV-Ansprache. ja

Eklat

Yair Golan und Sara Netanjahu drohen einander mit Klage

Der Streit droht, vor Gericht zu landen. Der Parteivorsitzende der Demokraten weist die »Verräter«-Vorwürfe als haltlos zurück

von Sabine Brandes  02.09.2026

Wahlen

Paukenschlag

Zum ersten Mal steht ein jüdischer Politiker auf einer arabischen Liste: Der hochrangige Ex-Polizist Yoav Segalovitz kandidiert für die Partei Ra’am

von Sabine Brandes  02.09.2026

Jerusalem

Netanjahu sagt, Sicherheitschefs hätten ihn am 7. Oktober absichtlich nicht geweckt

Neu ist vor allem die Behauptung, die Sicherheitsführung habe ihn nicht lediglich aus einer Fehleinschätzung heraus nicht informiert, sondern sich bewusst dagegen entschieden

 02.09.2026

Militär

Der »Drache« ist unterwegs

Nach Jahren deutsch-israelischer Planung und Bauzeit hat das dritte U-Boot der Dolphin-Klasse die Kieler Werft verlassen und Kurs auf Israel genommen

von Sabine Brandes  02.09.2026

Nachrichten

Schule, Gewalt, Wasser

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  02.09.2026

Jerusalem

Netanjahu vor UN-Auftritt: Israel stellt sich auf Proteste und Boykotte ein

Auch mit einer Demonstration gegen den Ministerpräsidenten, zu der New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani aufrief, muss die israelische Delegation rechnen

 02.09.2026

Gazastreifen

Shin Bet nimmt Hamas-Sicherheitschef in Gaza-Stadt fest

Muin al-Arabid, Leiter des internen Sicherheitsapparats der palästinensischen Terrororganisation Hamas, wurde bei dem Zugriff verletzt und soll in Israel vernommen werden

 02.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  02.09.2026

Rehovot

Israelische Forscher melden Erfolg bei Krebsforschung

Forscher des Weizmann Institute of Science entdeckten gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern einen bislang unterschätzten Mechanismus bei der Entstehung genetischer Mutationen

 02.09.2026