Terror der Huthis

Ministerpräsident Netanjahu deutet Gegenangriff an

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Foto: Flash90 2024

Nachdem die Terroristen der Huthis eine ballistische Rakete auf Israel abgefeuert haben, hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nun einen Gegenschlag im Jemen angedeutet. »Die Huthis sollten mittlerweile wissen, dass wir für jeden Versuch, uns Schaden zuzufügen, einen hohen Preis verlangen«, sagte Netanjahu bei einer Sitzung seines Kabinetts.

Der Ministerpräsident spielt damit auf den letzten Versuch der Huthis an, Israel direkt zu treffen. Im Juli griffen die Terroristen Tel Aviv mit einer Drohne an. Ein Mann starb und vier Menschen wurden verletzt, als das Flugobjekt in ein Gebäude einschlug. Als Reaktion darauf bombardierte Israel am 20. Juli den Hafen von Hudaida im Jemen.

Die israelische Armee hat am Sonntagmorgen eine ballistische Rakete abgefangen, die die Huthis aus dem Jemen abgefeuert hatten. Das Geschoss sollte Tel Aviv treffen, ging aber in der Nähe des Moschav Kfar Daniel, südlich der Küstenstadt nieder.

Lesen Sie auch

Die Terroristen der Huthi-Miliz bekannten sich am Sonntagmorgen zu dem Angriff. »Er zwang zum ersten Mal in der Geschichte des Feindes mehr als zwei Millionen Zionisten dazu, in ihre Bunker zu rennen«, sagte der Huthi-Sprecher Yahya Saree in einer kurzen TV-Ansprache. ja

Interview

»Ich würde gerne mit Benjamin Netanjahu sprechen«

Der Podcaster Benjamin Berndt schreibt Mediengeschichte. Sein YouTube-Format »Ungeskriptet« erreicht Millionen. Ein Gespräch

von Sven Gösmann, Stella Venohr  07.07.2026

Jerusalem

»Antisemitische Hetze« und »Aufruf zum Völkermord«: Streit zwischen Israel und Türkei eskaliert

Türkeis Außenminister hatte Israel als Problem für die Menschheit bezeichnet, das nicht länger ertragen werden könne

 07.07.2026

USA

Wie Ägyptens Nationaltrainer bei der Fußball-WM Lügen über Israel verbreitet

Politische Botschaften sind während des Turniers eigentlich verboten. Ägyptens Trainer lässt sich davon nicht beeindrucken

 07.07.2026 Aktualisiert

Hintergrund

UNRWA: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Israel-Lobby

Eine neue Studie der linksparteinahen Stiftung präsentiert jüdische und pro-israelische Organisationen in Deutschland pauschal als Sprachrohre der Regierung in Jerusalem

von Michael Thaidigsmann  06.07.2026

Jerusalem

Erleichte Zulassung eingewanderter Psychologen

Im Ausland ausgebildete Psychologen sollen künftig schneller in Israel praktizieren können. Hintergrund ist auch die Krise der mentalen Gesundheit seit dem 7. Oktober

 06.07.2026

Unabhängige Medien

Angriff auf Israels größten Nachrichtensender

Ein maskierter Mann hat in der Nacht mit einem Backstein die Eingangstür des Kanals 12 zertrümmert. Journalisten warnen schon länger vor wachsender politischer Gewalt und zunehmender Hetze

von Sabine Brandes  06.07.2026

Jerusalem

Steht Israel vor einer Verfassungskrise?

Die Regierung will eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes nicht anerkennen. Kulturminister Zohar erwartet jedoch, dass sich der Premier dem Urteil beugen wird. Die Hintergründe

von Sabine Brandes  06.07.2026

Tel Aviv

Sasha Troufanov und Sapir Cohen: Emotionale Hochzeit zweier ehemaliger Geiseln in Israel

»Ihr wart die ganze Zeit an unserer Seite. Vielen Dank. Ich liebe euch«, sagte der Bräutigam unter der Chuppa. Unter den Gästen war auch Israels Präsident Isaac Herzog

 06.07.2026

New York

Adam Sandler traut Taylor Swift und Travis Kelce – Debatte über Israel-Haltung entfacht

Israelfeindliche Aktivisten werten die Mitwirkung des jüdischen Schauspielers als Hinweis auf eine mögliche Haltung der Sängerin im Nahostkonflikt

 06.07.2026