Israel

Kurz gemeldet

Unter Korruptionsverdacht: Ministerpräsident Netanjahu Foto: Flash 90

Raketen
Auch in der Nacht zum Freitag sind wieder Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert worden. Nach Angaben der israelischen Armee handelte es sich um insgesamt drei Raketen. Mindestens eine wurde vom Abwehrsystem Iron Dome abgefangen. Es wurde niemand verletzt, Schaden entstand nicht. Die IDF flog daraufhin Vergeltungsangriffe gegen drei Militäreinrichtungen der Terroroganisation Hamas, die in Gaza regiert. Die gewalttätigen Unruhen der Palästinenser wegen der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump sind währenddessen weitgehend abgeebbt.

Verhör

Zum siebten Mal ist Regierungschef Benjamin Netanjahu am Freitag verhört worden. Es ging dabei um den Fall 1000, bei dem vermutet wird, dass der Politiker und seine Familie regelmäßig kostspielige Geschenke von reichen Freunden erhielten. Die Befragung durch die Anti-Korruptions-Sondereinheit Lahav 443 in Netanjahus Residenz in Jerusalem dauerte viereinhalb Stunden. Der Premier soll darin mit den Aussagen des australischen Milliardärs James Packer konfrontiert worden sein, einem Freund Netanjahus. Im Anschluss soll entschieden werden, ob Anklage gegen den Premier erhoben wird. Insgesamt wird gegen ihn in zwei Fällen wegen des Verdachts der Korruption ermittelt.

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