Israel

Kurz gemeldet

Unter Korruptionsverdacht: Ministerpräsident Netanjahu Foto: Flash 90

Raketen
Auch in der Nacht zum Freitag sind wieder Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert worden. Nach Angaben der israelischen Armee handelte es sich um insgesamt drei Raketen. Mindestens eine wurde vom Abwehrsystem Iron Dome abgefangen. Es wurde niemand verletzt, Schaden entstand nicht. Die IDF flog daraufhin Vergeltungsangriffe gegen drei Militäreinrichtungen der Terroroganisation Hamas, die in Gaza regiert. Die gewalttätigen Unruhen der Palästinenser wegen der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump sind währenddessen weitgehend abgeebbt.

Verhör

Zum siebten Mal ist Regierungschef Benjamin Netanjahu am Freitag verhört worden. Es ging dabei um den Fall 1000, bei dem vermutet wird, dass der Politiker und seine Familie regelmäßig kostspielige Geschenke von reichen Freunden erhielten. Die Befragung durch die Anti-Korruptions-Sondereinheit Lahav 443 in Netanjahus Residenz in Jerusalem dauerte viereinhalb Stunden. Der Premier soll darin mit den Aussagen des australischen Milliardärs James Packer konfrontiert worden sein, einem Freund Netanjahus. Im Anschluss soll entschieden werden, ob Anklage gegen den Premier erhoben wird. Insgesamt wird gegen ihn in zwei Fällen wegen des Verdachts der Korruption ermittelt.

Frachtschiffe vor Anker in der Straße von Hormus bei Bandar Abbas (Iran)

Nahost

Bericht: Iran kann noch immer Raketen und Drohnen produzieren

Teheran soll demnach weiterhin gut ausgestattet mit Raketen sein und schnell nachproduzieren können. Die USA sollen zudem Israel gedrängt haben, Iran erneut anzugreifen – alleine

 11.10.2026

Nahost

Der Lieberman-Plan

Soll das Westjordanland neu verwaltet werden?

von Sabine Brandes  10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026

Luftfahrt

Wer kontrolliert die Flüge nach Israel?

Nach dem vereitelten Anschlag auf einen Flydubai-Flug gerät das israelische Sicherheitssystem für ausländische Airlines unter Druck

von Sabine Brandes  08.10.2026

Hintergrund

Terror über den Wolken

Wie Pilot und Passagiere im Flug von Dubai nach Tel Aviv eine Katastrophe verhinderten

von Sabine Brandes  08.10.2026

Diplomatische Beziehungen

Britisches Konsulat in Jerusalem bleibt als Mission bestehen

Israel reagiert auf britische Sanktionen gegen israelische Siedlungspolitik, mehrere Diplomaten verlassen das Land. Gänzlich geschlossen wird das britische Konsulat in Ost-Jerusalem aber doch nicht

 08.10.2026

Meinung

Wenn Journalisten Terroristen sind – 170 Namen und eine unbequeme Wahrheit

Unser Autor reflektiert über die grundsätzliche Frage, was »Journalismus« in einem Gebiet bedeutet, das seit Jahren von einer totalitären Terrororganisation beherrscht wird

von Daniel Neumann  08.10.2026

7. Oktober

»Erinnern heißt auch, nach der Wahrheit zu suchen«

Bei der großen Gedenkveranstaltung im Hayarkon-Park standen die Opfer im Mittelpunkt – und die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchungskommission

von Sabine Brandes  08.10.2026