Israel

Kurz gemeldet

Protestierende am Sonntagabend vor der US-Botschaft in Tel Aviv Foto: Flash 90

Demonstration
Einige Dutzend Protestierende haben am Sonntagabend vor der amerikanischen Botschaft in Tel Aviv gegen den Bann von Muslimen durch US-Präsident Donald Trump demonstriert. Mit Schildern wie »Refugees welcome« und »Liebe für Flüchtlinge – ihr seid willkommen«, äußerten die Leute ihren Unmut in Bezug auf die neue Regelung der USA. Organisator Eliot Glassenberg meinte: »Die Menschen in Israel sind bequem geworden. Doch wir wollen hiermit auch eine Botschaft an die Juden schicken, die in den USA gegen Trump protestieren. Wir hoffen, sie wachen auch in Bezug darauf auf, was hier in Israel geschieht.«

Rückkehr
Ehud Barak ist zurück. Zwar ist noch nicht ganz klar, was der einstige zweimalige Premier und Verteidigungsminister genau plant, doch er erscheint wieder auf der öffentlichen Bildfläche. Vor allem kritisiert er die derzeitige israelische Regierung in Tweets sowie in Zeitungs- und Fernsehinterviews. Jetzt zeigte er sich bei einer Veranstaltung der Arbeitspartei. Deren Vorsitzender Isaac Herzog drängte ihn, wieder beizutreten. Barak war lange Jahre Mitglied und auch Chef der Partei. Zuvor hatte sich der Ex-Politiker mehrfach mit Stav Shaffir getroffen, einer jungen Parteigenossin und Knessetabgeordneten. Man munkelt, dass er Shaffir auffordern will, nach oben zu streben, um frischen Wind in die Arbeitspartei zu bringen.

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Interview

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Israels Botschafter Ron Prosor zu deutschen Reaktionen nach den Angriffen auf den Iran, zur Sicherheitslage israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie zu einer Nachricht zu Purim

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Genuss

Kultivierter Rausch

Auch an Purim greifen viele Israelis zu heimischen Boutique-Weinen – die immer besser werden. Eine Entdeckungsreise zu kleinen Weingütern, wo Winzer mit Pioniergeist den Geschmack Israels neu definieren

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Krieg gegen Iran

Trump: »Die große Welle kommt erst noch«

Der US-Präsident hat noch umfassendere Angriffe gegen das Mullah-Regime in Teheran angekündigt und schließt auch den Einsatz von Bodentruppen nicht aus

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»Im Iran ist derzeit nichts unmöglich«

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An Tag 3 des Iran-Kriegs wird eine neue Front eröffnet

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Israel tötet Hisbollah-Geheimdienstchef

Hussein Makled soll Spionageaktionen gegen die israelische Armee geleitet haben

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Wie die Kirche beim Thema Iran die Orientierung verliert

Wenn im Nahen Osten die Raketen einschlagen, schlagen in Deutschland zuverlässig die Liturgien an. Dann ertönt immer der gleiche Dreiklang: Deeskalation, Dialog, Gebet. Das ist eine beunruhigende Blindheit gegenüber der Realität des iranischen Regimes, findet unser Autor.

von Daniel Neumann  02.03.2026

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Isaac Herzog warnt Irans Verbündete

»Ich empfehle jedem Proxy, nicht einmal daran zu denken, einen weiteren Krieg mit uns zu beginnen«, sagt Israels Präsident

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Israels Militär: Neue Angriffswelle zielt »ins Herz von Teheran«

Den dritten Tag in Folge fliegt die Luftwaffe des jüdischen Staates Angriffe im Iran. In der Hauptstadt Teheran werden Bombardierungen beobachtet

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