Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat der Armee die Anordnung gegeben, sich im Gazastreifen auf erneute Kämpfe mit der Terrororganisation Hamas vorzubereiten, wie das israelische Nachrichtenportal »Walla« berichtet.
Die Hamas soll laut dem Waffenstillstandsabkommen vom Oktober alle lebenden und toten Geiseln an Israel überstellen. Doch die Terroristen weigern sich weiterhin, den Leichnam von Ran Gvili, der letzten Geisel im Gazastreifen, an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz zu überstellen. Darüber hinaus ist die Hamas nach eigenen Angaben nicht bereit, sich zu entwaffnen, wie von Israel und den USA gefordert.
US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sollen eine zweimonatige Frist für die Entwaffnung vereinbart haben. Das berichten internationale und israelische Medien, darunter »Times of Israel« und »Israel Hayom«.
Ohne eine Entwaffnung der Hamas kann die zweite Phase des Friedensplans von US-Präsident Trump nicht beginnen. Diese sieht unter anderem den Wiederaufbau des größtenteils zerstörten Gazastreifens und die Einrichtung einer Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) vor. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass ISF die Entwaffnung der Hamas übernehmen wird. Die USA haben aber vorgeschlagen, dass der Wiederaufbau in Rafah bereits beginnen könne, weil die Stadt an der Grenze zu Ägypten frei von Terroristen sei. ja