Freundeskreis Yad Vashem

Kai Diekmann ist neuer Vorsitzender

Kai Diekmann Foto: dpa

Der frühere »Bild«-Chef Kai Diekmann wurde vom Freundeskreis Yad Vashem in Deutschland zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt dem früheren NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, der den Vorsitz in den vergangenen zwei Jahren innehatte und jetzt Vorsitzender des Kuratoriums des deutschen Freundeskreises Yad Vashem wird.

Initiative Nach Mitteilung von Yad Vashem ist Kai Diekmann seit Jahren ein Freund und Unterstützer der Internationalen Holocaust-Gedenkstätte. Bei diversen Projekten und Initiativen habe es bereits eine Zusammenarbeit gegeben, zuletzt bei einem Medienseminar für deutsche Journalisten in Yad Vashem.

Der Vorsitzende von Yad Vashem, Avner Shalev, erklärte, er freue sich sehr, Kai Diekmann als neuen Vorsitzenden des Freundeskreises in Deutschland zu begrüßen: »Ich kenne Kai Diekmann persönlich seit vielen Jahren, und ich weiß wie engagiert und ergeben er der Erinnerung an den Holocaust ist. Wir blicken mit Zuversicht auf die Zusammenarbeit mit ihm, um unseren Auftrag im Rahmen der Holocaust-Bildungs- und Erinnerungsarbeit sowohl in Deutschland als auch weltweit zu verfestigen.«

Ehre Kai Diekmann sagte, der Holocaust stelle für die Menschheitsgeschichte einen präzedenzlosen Zivilisationsbruch dar. »Wir dürfen nicht zulassen, dass dies – wie es zurzeit von manchen getan wird – infrage gestellt wird. Deshalb betrachte ich es als Ehre und zugleich als Selbstverständlichkeit, mich an dieser Stelle in den Dienst von Yad Vashem zu stellen.«

Der Freundeskreis unterstützt die Arbeit der Gedenkstätte finanziell und ideell. Der Verein fördert zahlreiche Projekte in Israel und Deutschland im Bereich der Erinnerung und Dokumentation der Schoa sowie auf pädagogischem und wissenschaftlichem Gebiet. ja

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