Thüringen

Jüdisches Kulturfest will Haifa stärker einbeziehen

Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde, Reinhard Schramm Foto: picture alliance / Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Die Jüdische Landesgemeinde Thüringen strebt engere Beziehungen zur israelischen Stadt Haifa an. Insbesondere die kulturelle Zusammenarbeit mit der Hafenstadt im Norden des Landes solle ausgebaut werden, regte der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Reinhard Schramm, in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben an den Bürgermeister von Haifa an.

So sollen die jährlichen Jüdisch-Israelischen Kulturtage in den kommenden Jahren laut Schramm verstärkt Künstlerinnen und Künstlern aus Haifa eine Bühne bieten. Auch werde die Landesgemeinde in Thüringen ihren Betrag leisten, den Jugendaustausch mit Erfurt zu intensivieren. Beide Städte pflegen seit dem Jahr 2005 eine offizielle Städtepartnerschaft.

Schramm sagte, Wissen und persönliche Kontakte seien das wirksamste Mittel, den grassierenden Antisemitismus zurückzudrängen. Über Begegnungen könnten Freundschaften entstehen.

In dieser Woche in Haifa vor Ort ist laut Schramm der Künstlerische Leiter der Jüdisch-Israelischen-Kulturtage, Johannes Gräßer. Im Auftrag der Landesgemeinde Thüringen treffe er Künstler, die im kommenden Jahr eingeladen sind, ein geplantes Fotoprojekt während der Festivaltage umzusetzen. epd

Kommentar

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