Nahost

Israels Oppositionschef ruft zu regionalem Bündnis auf

Yaid Lapid Foto: Flash 90 / POOL

Nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad hat der israelische Oppositionsführer Yair Lapid zu einem neuen regionalen Bündnis aufgerufen. Dies solle neben Saudi-Arabien die arabischen Länder umschließen, die mit Israel die sogenannten Abraham-Verträge geschlossen hatten, forderte Lapid auf der Plattform X. Ziel sei es, »gemeinsam mit der regionalen Instabilität umzugehen«. 

Die Achse von Israels Erzfeind Iran sei erheblich geschwächt, »und Israel muss nach einem umfassenden diplomatischen Erfolg streben, der auch in Gaza und Judäa und Samaria (Westjordanland) helfen wird«, schrieb Lapid. 

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Unter US-Vermittlung hatte Israel 2020 Abkommen mit Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterzeichnet. Auch Marokko und der Sudan waren näher an Israel herangerückt. Bemühungen um eine weitere Annäherung auch zwischen Israel und Saudi-Arabien waren nach dem Hamas-Terrorangriff am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Gaza-Krieg zunächst zum Erliegen gekommen. dpa

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