Jerusalem

Erste Sonderbotschafterin für Kampf gegen Antisemitismus

Noa Tishby ist Israels erste Sonderbotschafterin für die Bekämpfung von Antisemitismus und Delegitimierung. Foto: Flash 90

Jerusalem

Erste Sonderbotschafterin für Kampf gegen Antisemitismus

Außenminister Yair Lapid ernannte die israelische Schauspielerin und Autorin Noa Tishby

 12.04.2022 11:30 Uhr

Noa Tishby ist Israels erste Sonderbotschafterin für die Bekämpfung von Antisemitismus und Delegitimierung. Der israelische Außenminister Yair Lapid ernannte die israelische Schauspielerin und Autorin »in einer Zeit, in der Juden auf der ganzen Welt erneut mit einem alarmierenden und dramatischen Wiederaufleben des Antisemitismus konfrontiert sind«, heißt es in einer Mitteilung aus dem Außenministerium von Montag.

fürsprecherin Tishby soll im Namen des israelischen Außenministeriums »das weltweite Bewusstsein für Antisemitismus und Bemühungen zur Delegitimierung Israels schärfen und als Fürsprecherin für die Verhinderung und Bekämpfung von gegen Juden gerichtetem Hass dienen«, so die Mitteilung. Es sei »von entscheidender Bedeutung, die israelische Geschichte gut zu erzählen, Entscheidungsträger und die Weltmeinung zu beeinflussen und schnell und kraftvoll auf gegen Juden gerichtete Hass- und Gewaltakte zu reagieren«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die 1977 in Tel Aviv geborene Tishby schreibt unter anderem für verschiedene Zeitungen und hält regelmäßig Vorträge. 2011 gründete sie die proisraelische Lobbyorganisation »Act for Israel« und gilt seither laut Ministerium in den USA und im Ausland als eine der führenden Stimmen in Fragen des Antisemitismus sowie der Delegitimierung Israels. kna

Syrien

Grossi: Von Israel zerstörter Reaktor hätte atomwaffenfähiges Material produzieren können

2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

 10.09.2026

Jerusalem

Israels Nationalbibliothek errichtet Abteilung für Terrorgedenken

Der Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 gilt als traumatisches Ereignis in der israelischen Gesellschaft. Mit einer umfassenden Materialiensammlung will die Nationalbibliothek es im kulturellen Gedächtnis verankern

von Burkhard Jürgens  10.09.2026

Diplomatie

Herzog wirbt für Dreiertreffen mit Zypern und Libanon

Derzeit gibt es zwar Gespräche zwischen Vertretern Israels und dem Libanon - aber auf Botschafterebene. Ein Traum von Israels Präsident Herzog geht weiter

 10.09.2026

Taglit

Emotionales Bootcamp mit Lior Raz

Israels Superstar kam kurz vor dem Start der fünften »Fauda«-Staffel nach Berlin, um sich für »Birthright« starkzumachen. Und für einen optimistischeren jüdischen Staat

von Sophie Albers Ben Chamo  10.09.2026

Westjordanland

Das System der Gewalt

Wie extremistische Siedler und politische Kräfte das Gebiet destabilisieren – und warum Ex-General Gadi Shamni vor einer Eskalation warnt

von Sabine Brandes  10.09.2026

Meinung

Wahlkampf in Israel: Schluss mit der Schlammschlacht!

Niemand erwartet, dass Politiker einander mit Samthandschuhen anfassen. Aber eine Wahl in einer Demokratie ist keine Realityshow voller Gekreische

von Sabine Brandes  10.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  10.09.2026

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  09.09.2026 Aktualisiert