Westjordanland

Israelischer Soldat in Dschenin getötet

Israelische Sicherheitskräfte bei einer Militäroperation in Dschenin am Samstag Foto: copyright (c) Flash90 2024

Bei Feuergefechten im besetzten Westjordanland hat die israelische Armee (IDF) nach eigenen Angaben mehrere Terroristen getötet, musste aber auch Verluste hinnehmen. Der IDF-Soldat Elkana Navon (20) wurde im Kampf gegen zwei Hamas-Terroristen getötet, als er am frühen Samstagmorgen mit seiner Einheit eine Razzia in einem Flüchtlingslager in Dschenin durchführte. Drei seiner Kameraden wurden bei dem Gefecht verletzt.

Stunden zuvor, am späten Freitagabend, hatten zwei Terroristen versucht, in Gush Etzion Sprengstoffattentate mit zwei Autos zu verüben. Ein Fahrzeug sei der IDF zufolge an einer Tankstelle explodiert, ein weiterer Sprengsatz in einem Wagen sei in einer Siedlung detoniert. Videoaufnahmen zeigen, wie der Terrorist nach der Explosion an der Tankstelle auf Soldaten zustürmt und versucht, diese zu attackieren, bevor er erschossen wird. Armeeangaben zufolge wurden zwei Soldaten sowie ein Kommandeur verletzt, mutmaßlich durch Eigenbeschuss.

Bei einem weiteren Vorfall sei ein mutmaßlicher Täter in die Siedlung Karmei Tzur eingedrungen. Ein Wachmann sei mit seinem Auto hinter ihm hergefahren. Beide Wagen seien zusammengestoßen und dabei ein Sprengsatz im Auto des Verfolgten explodiert. Er sei kurz darauf getötet worden, teilte die Armee weiter mit, ohne Details zu nennen. Es gab zunächst keine Berichte über weitere Opfer.

Die Soldaten durchkämmten die Gegend, um sicherzugehen, dass sich nicht noch weitere Täter dort aufhielten, hieß es in einer Mitteilung des israelischen Militärs weiter. 

Die Hamas, sowie der Palästinensische Islamische Dschihad lobten die Anschläge, übernahmen aber keine Verantwortung für die Tat. ja/dpa

Tagung

Europäische Rabbiner diskutieren interreligiösen Dialog in Jerusalem

Wie viel Religion braucht der Frieden? Diese Frage stand im Zentrum einer Podiumsveranstaltung der Europäischen Rabbinerkonferenz bei deren Tagung in Jerusalem

 28.01.2026

Jerusalem

Isaac Herzog reist nach Australien

Der israelische Präsident trifft Vertreter der jüdischen Gemeinschaft, Hinterbliebenen und Überlebenden des Anschlags am Bondi Beach und Premierminister Anthony Albanese

 28.01.2026

Jerusalem

Netanjahu macht Joe Bidens Waffenpolitik für Tod israelischer Soldaten verantwortlich

»Helden sind gefallen, weil sie nicht die Munition hatten, die sie gebraucht hätten«, sagt der Ministerpräsident. Frühere US-Regierungsbeamte weisen den Vorwurf zurück

 28.01.2026

Nachrichten

Eurovision, Syrien, Ehrung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  27.01.2026

Nachkriegsordnung

Hamas will 10.000 eigene Polizisten im Gazastreifen

Die Terroristen begründeten ihre Forderung unter anderem damit, dass sich entlassene Polizisten so nicht zu Terrorgruppen zusammenschließen würden

 27.01.2026

Jerusalem

Rekord: Über 1000 Nieren-Spender auf einem Foto

Der Organisation Matnat Chaim zufolge ist Israel führend bei Lebend-Spenden. Das wird mit diesem Foto besonders deutlich

 27.01.2026

Nahost

Grenzübergang Rafah soll diese Woche geöffnet werden

Zunächst wird offenbar nur der zivile Personenverkehr passieren dürfen – zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren

 27.01.2026

Tel Aviv

»Die Leute weinten, wir umarmten uns«

Der Kommandeur der israelischen Such- und Rettungseinheit der Armee, Oberstleutnant V., spricht im Sender »Kan« über die Bergung der sterblichen Überreste der letzten Gaza-Geisel Ran Gvili

 27.01.2026

Sydney

Australien verweigert jüdischem Islamgegner die Einreise

Australien hat in der vergangenen Woche seine Gesetze gegen Hassverbrechen verschärft. Ein jüdischer Influencer, der ein »Islamverbot« fordert, darf das Land nicht betreten

 27.01.2026