Gazastreifen

Israelische Armee schaltet Hamas-Kommandeur in Rafah aus

In Rafah verstecken sich Hamas-Terroristen unter den Zivilisten Foto: copyright (c) Flash90 2024

Die israelische Armee hat am Mittwoch nach eigenen Angaben einen wichtigen Kommandeur der islamistischen Hamas in Rafah im Süden des Gazastreifens gezielt getötet. Auf der Basis von Geheimdienstinformationen habe ein Kampfjet den »Terroristen in der Operationseinheit der Hamas im Bereich Rafah präzise angegriffen und ausgeschaltet«, hieß es in einer Mitteilung des Militärs. 

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Muhammad Abu Hasna sei im militärischen Arm der Terrororganisation Hamas aktiv gewesen. Er sei auch daran beteiligt gewesen, »sich humanitäre Hilfsgüter anzueignen und sie an Hamas-Terroristen zu verteilen«. Hasna habe außerdem die Aktivitäten verschiedener Hamas-Einheiten koordiniert. Er sei zudem für eine Einsatzzentrale zuständig gewesen, die Informationen über Positionen der israelischen Armee weitergeleitet habe, um bei Hamas-Angriffen zu helfen. Seine gezielte Tötung werde den Einsatzfähigkeiten verschiedener Hamas-Einheiten in Rafah erheblich schaden, hieß es in der Mitteilung. 

Israel plant trotz internationaler Warnungen eine Militäroffensive in Rafah. In der Stadt an der Grenze zu Ägypten suchen derzeit nach Schätzungen 1,5 Millionen Palästinenser auf engstem Raum und unter elenden Bedingungen Schutz vor den Kämpfen in den anderen Gebieten des Gazastreifens. Sie sollen nach Plänen der israelischen Regierung vor der Offensive in Zeltstädte nördlich von Rafah evakuiert werden.

Auslöser des Kriegs war ein Massaker, bei dem Terroristen der Hamas sowie anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober in Israel rund 1200 Menschen ermordet und 250 weitere entführt hatten. dpa/ja

Israel/Libanon

Erstmals seit neuer Waffenruhe Hisbollah-Drohnenangriff

Die proiranische Terrororganisation hat ein mit Sprengstoff beladenes unbemanntes Fluggerät auf ein Fahrzeug der israelischen Armee im Südlibanon gesteuert; Israels Armee: »eklatanter Verstoß gegen die Waffenruhe«

 29.07.2026

Nachrichten

Festival, Westjordanland, Wahlkampf

Kurzmeldungen aus Israel

von Sophie Albers Ben Chamo  29.07.2026

Jerusalem

Frühere Staatschefinnen fordern Strafen für israelische Siedler

Die frühere Präsidentin Irlands, Mary Robinson, und die frühere Premierministerin Neuseelands, Helen Clark, forderten unter anderem ein Verbot des Handels mit Waren illegaler Siedlungen

 29.07.2026

Tel Aviv

Zahl der Tollwut-Fälle binnen drei Jahren mehr als verdreifacht

Von Januar bis Mai 2026 wurden in Israel bereits 63 Ausbrüche der Krankheit bei Tieren festgestellt

 29.07.2026

Jerusalem

Netanjahus drei Wohnsitze kosteten Israel in 18 Monaten rund 783.000 Euro

Neue Badewannen, »zubereitete Speisen« und andere Posten sowie unkenntlich gemachte Einträge sorgen für Kritik

 29.07.2026

Jerusalem

Iran verstärkt Pläne für Anschläge auf israelische Spitzenpolitiker

Die verschärfte Sicherheitslage soll auch erklären, warum Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine Reise in die USA ungewöhnlich diskret organisierte

 29.07.2026

Bahnverkehr

Mehr »Regios« für Israel

Auf der gerade eröffneten »Ostroute« sollen bald neue Züge aus Deutschland fahren

von Valentin Suckut  28.07.2026

Jerusalem

Umfrage: Eisenkots Partei bleibt vor Likud

Wie viele Mandate würden »Yashar!« und Likud in der Knesset bekommen?

 28.07.2026

Gazastreifen

Morgens Krankenpfleger, nach Feierabend Terrorist

Sie waren Krankenpfleger, Ärzte und Terroristen: Anhand von Nachrufen des Islamischen Dschihad und der Hamas konnte das Doppelleben von 18 Mitarbeitern des Gesundheitswesens enthüllt werden

 28.07.2026