Geisel der Hamas

Israelische Armee erklärt Idan Shtivi für tot

Im Februar zeigte Eli Shtivi ein Bild seines Sohnes Idan. Foto: Copyright (c) Flash 90 2024

Idan Shtivi ist tot. Nach Informationen der israelischen Streitkräfte (IDF) wurde der 28-Jährige bereits am 7. Oktober 2023 von palästinensischen Terroristen der Hamas ermordet, als er das Nova-Festival in Süd-Israel besuchte, das in Sichtweite der Grenze zu Gaza stattfand.

Die traurige Nachricht am Jahrestag der Massaker des palästinensischen Terrors in Süd-Israel basiert auf neuen Geheimdienstinformationen. Den IDF zufolge wurden die Erkenntnisse des Militärs von Experten des Gesundheitsministeriums, des Ministeriums für Religiöse Fragen und der Polizei bestätigt.

Auf eine »große Bandbreite an Methoden« wurde laut israelischen Medienberichten bei der Bestätigung der Todesnachricht zurückgegriffen.

Das Hostage Family Forum, ein Zusammenschluss der Hinterbliebenen der Hamas-Geiseln, gab die Nachricht des Todes von Idan Shtivi am Morgen des Jahrestages der Massaker vom 7. Oktober bekannt. Seine Leiche ist demnach bei der Hamas in Gaza.

Insgesamt 97 Geiseln befinden sich weiterhin in der Gewalt der Palästinenser in Gaza. Von ihnen sind nach Angaben der IDF mindestens 34 tot. im

Jerusalem

Todesstrafe für Terroristen: Knesset stimmt zu

Teile der Opposition rechnen damit, dass Israels höchstes Gericht das Gesetz kippen wird

von Sara Lemel  30.03.2026

Meinung

Diaspora-Schmerz

So sehr die Angst und Sorge um Familie und Freunde in Israel auch an einem zehren – haben wir überhaupt das Recht dazu, wo wir doch in Sicherheit sind?

von Sophie Albers Ben Chamo  30.03.2026

Jerusalem

Israels Parlament verabschiedet Rekordhaushalt

Die Zustimmung kam zustande, nachdem sich die ultraorthodoxen Parteien kurzfristig hinter den Haushaltsentwurf gestellt hatten

 30.03.2026

Jerusalem

Nach Kritik: Netanjahu gewährt Kardinal Zugang zur Grabeskirche

Der höchste katholische Vertreter wird an der Messe zum Palmsonntag gehindert. Israel begründet dies mit Sicherheitsbedenken, dennoch hagelt es Kritik. Nun schaltet sich der israelische Ministerpräsident ein

 30.03.2026

Nahost

Raketenangriff aus Iran und Libanon: Einschlag in Raffinerie bei Haifa, mehrere Verletzte

Über dem Bazan-Ölraffineriekomplex steigt dichter Rauch auf. Auch Wohnhäuser wurden getroffen

 30.03.2026 Aktualisiert

Nahost

Wasserversorgung für Gaza: Israel widerspricht UNRWA

Die UNO-Unterorganisation nennt die Versorgung »eingeschränkt und verschmutzt«, während die Behörde COGAT von »falschen Narrativen« spricht und Zahlen vorlegt

 30.03.2026

Erklärung

Geplante Todesstrafe: Europäische Minister appellieren an Israel

Vier europäische Außenminister warnen: Eine Ausweitung der Todesstrafe in Israel könnte nicht nur Menschenrechte verletzen, sondern auch das Vertrauen in demokratische Prinzipien erschüttern

 30.03.2026

Atlanta/Tel Aviv

Nach Vorfall mit CNN-Team: IDF suspendieren Bataillon

Generalstabschef Eyal Zamir spricht von einem »schwerwiegenden ethischen Vorfall«, der nicht mit den Werten der Armee vereinbar sei

 30.03.2026

Jerusalem

Kirchenvertreter in Jerusalem am Zutritt zur Grabeskirche gehindert

Der höchste katholische Vertreter wurde am Palmsonntag daran gehindert, an der Messe teilzunehmen. Italien reagiert und will den israelischen Botschafter einberufen. Inzwischen hat die israelische Polizei ihr Vorgehen verteidigt

 29.03.2026 Aktualisiert