Geisel der Hamas

Israelische Armee erklärt Idan Shtivi für tot

Im Februar zeigte Eli Shtivi ein Bild seines Sohnes Idan. Foto: Copyright (c) Flash 90 2024

Idan Shtivi ist tot. Nach Informationen der israelischen Streitkräfte (IDF) wurde der 28-Jährige bereits am 7. Oktober 2023 von palästinensischen Terroristen der Hamas ermordet, als er das Nova-Festival in Süd-Israel besuchte, das in Sichtweite der Grenze zu Gaza stattfand.

Die traurige Nachricht am Jahrestag der Massaker des palästinensischen Terrors in Süd-Israel basiert auf neuen Geheimdienstinformationen. Den IDF zufolge wurden die Erkenntnisse des Militärs von Experten des Gesundheitsministeriums, des Ministeriums für Religiöse Fragen und der Polizei bestätigt.

Auf eine »große Bandbreite an Methoden« wurde laut israelischen Medienberichten bei der Bestätigung der Todesnachricht zurückgegriffen.

Das Hostage Family Forum, ein Zusammenschluss der Hinterbliebenen der Hamas-Geiseln, gab die Nachricht des Todes von Idan Shtivi am Morgen des Jahrestages der Massaker vom 7. Oktober bekannt. Seine Leiche ist demnach bei der Hamas in Gaza.

Insgesamt 97 Geiseln befinden sich weiterhin in der Gewalt der Palästinenser in Gaza. Von ihnen sind nach Angaben der IDF mindestens 34 tot. im

Hamas

Missbrauch als Waffe

Auf Basis von Tausenden Videos, Fotos und Zeugenaussagen dokumentiert ein neuer Bericht systematische sexuelle Übergriffe der Terroristen am 7. Oktober und danach

von Sabine Brandes  24.05.2026

Tel Aviv

Hilfe für das »Liebling Haus«

Das Besucherzentrum der »Weißen Stadt« wird nach Raketenschäden mit deutscher Hilfe repariert

von Sabine Brandes  24.05.2026

Studie

Wird Israel unbezahlbar?

Die Lebenshaltungskosten im Land gehören zu den höchsten weltweit. Dafür gibt es zahlreiche Gründe – manche sind hausgemacht

von Sabine Brandes  24.05.2026

Essen

Balagan auf der Zunge

Zwischen Frena-Ofen und French Malawach: Das EAT Tel Aviv Food Festival zeigt, wie Israels Küche Traditionen aus aller Welt aufgreift, neu mischt und daraus ein lebendiges Geschmacks-Chaos macht

von Sabine Brandes  24.05.2026

Essay

Erinnerungen an Schawuot in Be’eri

Unsere Autorin ist in dem Kibbuz aufgewachsen, der durch das Massaker traurige Bekanntheit erlangte. Eines der prägendsten Feste ihrer Kindheit war das Wochenfest – wird jene Freude je wieder zurückkehren?

von Eshkar Eldan Cohen  21.05.2026

Wahlen

Arabisch-israelisches Zünglein an der Waage?

Der Aktivist Yoseph Haddad will den Sprung in die Politik wagen und könnte im festgefahrenen Rennen um die Knesset entscheidend sein

von Sabine Brandes  21.05.2026

Aschkelon

Israel schiebt Hunderte Flottillen-Aktivisten ab

Während die ausländischen Flottillenaktivisten vom Flughafen Ramon aus ausgeflogen werden, steht die israelische Teilnehmerin Zohar Regev in Aschkelon vor Gericht

 21.05.2026

Jerusalem

»Nicht das Gesicht Israels«: Sturm der Entrüstung gegen Ben-Gvir

Der rechtsextreme Politiker steht in der Kritik, weil er ein Video veröffentlichte, in dem Aktivisten der Gaza-Flotille gedemütigt werden. Auch Regierungschef Benjamin Netanjahu distanzierte sich von seinem Minister

von Sabine Brandes  21.05.2026

Tacheles-Preis

»Ihr prägt den Journalismus. Ihr prägt unser Land«

WELT-Chefredakteur Helge Fuhst hielt die Laudatio auf die Jüdische Allgemeine. Eine Dokumentation

von Helge Fuhst  21.05.2026