Kreta

Israelis nach mutmaßlicher Vergewaltigung wieder frei

Die 29 und 35 Jahre alten Männer wurden auf Kreta festgenommen – und nun wieder freigelassen. Foto: imago

Zwei Israelis sind nach der Festnahme wegen mutmaßlicher Vergewaltigung einer 19-jährigen Deutschen auf Kreta wieder aus der Haft entlassen worden. Dies bestätigte das israelische Außenministerium am Mittwoch. Unklar war zunächst, warum die beiden freigelassen wurden.

Ein Anwalt der Männer warf der Frau laut der israelischen Nachrichtenseite »Walla« vor, die beiden grundlos beschuldigt zu haben. Die Nachrichtenseite »Maariv« schrieb, dass es vermutlich noch Wochen dauern werde, bis die Ergebnisse der forensischen Untersuchungen vorliegen würden.

VORWÜRFE Israelische Medien hatten am Montag berichtet, die 29 und 35 Jahre alten Männer hätten die deutsche Touristin in einem Club kennengelernt. Anschließend sei sie mit ihnen ins Hotel gegangen und dort nach ihrer Aussage von den Männern zum Sex gezwungen worden. Die Verdächtigen bestreiten die Vorwürfe.

Laut israelischen Medienberichten hatte sich der Vorfall am Freitag ereignet. Die Israelis seien am folgenden Tag festgenommen worden, nachdem die junge Frau sich an die Polizei gewandt habe.

Im Juli waren auf Zypern israelische Teenager wegen des Verdachts der Gruppenvergewaltigung einer 19-jährigen Britin festgenommen worden. Sie wurden jedoch wieder freigelassen, nachdem die Touristin ihre Vorwürfe zurückgezogen hatte, sie muss sich wegen Falschaussage vor Gericht verantworten.  dpa

Terror

Held von Flug FZ1073: Jetzt spricht erstmals der Flydubai-Pilot

Der bei dem Messerangriff in einer Flydubai-Maschine von Dubai nach Tel Aviv verletzte Flugkapitän äußert sich zu den Vorgängen im Cockpit. Er berichtet auch, was ihm Mut gegeben hat

 02.10.2026

Nahost

Flydubai-Drama: Auch VAE-Vertreter spricht von Terror

Aus Israel kam schon früh die Einschätzung, dass es sich bei dem Vorfall um einen Anschlagsversuch handelte. Nun äußert sich ein emiratischer Regierungsvertreter ähnlich

 02.10.2026

Kibbuz Nahal Oz

Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff entsteht die Kollektivsiedlung neu

Der 7. Oktober 2023 hat eine tiefe Wunde in die israelischen Gemeinden entlang des Gazastreifens gerissen. Mittlerweile ist der Wiederaufbau in vollem Gange – mit gemischten Gefühlen

von Andrea Krogmann  02.10.2026

Jerusalem

Herzog über mögliche Linken-Regierung in Berlin: »Das ist äußerst verstörend«

Im ausführlichen Interview mit der WELT spricht der israelische Präsident auch über den »Fly Dubai«-Angriff, den Iran und das britische Embargo gegen sein Land

 02.10.2026

Tel Aviv

Nach Geiselhaft: »Das Leben wird nie wieder dasselbe sein«

Am 07. Oktober 2023 überfielen Terroristen aus dem Gazastreifen Grenzorte in Israel. Sie ermordeten und entführten viele Menschen, darunter auch Deutsche. Wie geht es den ehemaligen Geiseln heute?

von Cindy Riechau  02.10.2026

Besuch

Berlins scheidender Regierungschef reist nach Israel

Israels Botschafter in Deutschland äußerte kürzlich Sorge um die Sicherheit der jüdischen Community in der deutschen Hauptstadt. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner reist nun nach Tel Aviv

 02.10.2026

Kommentar

Fair Play – es sei denn, es geht um Israel

Irlands Nationalspieler verweigern Israelis den Handschlag, diskutieren darüber, ob sie überhaupt gegen sie antreten wollen – und die UEFA schweigt. So funktioniert die schleichende Etablierung von Antisemitismus als Akt des vermeintlichen humanitären Widerstandes

von Dorothea Schupelius  02.10.2026

Tel Aviv

»Es ist viel sicherer, mit einer israelischen Airline zu fliegen«

Der Sicherheitsexperte Eyal Tsir Cohen über den Anschlag auf den »Fly Dubai«-Flug, die aktuelle Terrorbedrohung im Luftverkehr und die Effizienz israelischer Maßnahmen

von Detlef David Kauschke  02.10.2026

Tel Aviv

Co-Pilot aus Oman trotz Einreiseverbot mehrfach nach Israel geflogen

Warum wurden Sicherheitsregeln nicht umgesetzt?

 02.10.2026