Staatspräsident Herzog

Israel zu humanitärer Pause und mehr Hilfe bereit

Israels Präsident Isaac Herzog Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Israel ist nach Worten von Staatspräsident Isaac Herzog zu einer neuen humanitären Pause und zu weiterer humanitärer Hilfe in Gaza bereit, um eine Freilassung von mehr Geiseln zu ermöglichen. Die Verantwortung dafür liege ganz bei Yahya Sinwar und der Führung der Hamas, sagte er am Donnerstag bei einem Empfang für das in Israel akkreditierte Diplomatische Corps.

Sein Land kämpfe »nicht gegen die Menschen von Gaza; sie sind nicht unsere Feinde«, so Herzog vor Botschaftern aus mehr als 80 Ländern; »wir bekämpfen die Hamas, sie ist der Feind«. Unter den Geiseln gebe es noch Dutzende humanitäre Fälle, darunter Babys, Senioren, Kranke, Verwundete und viele Frauen«.

Gleichzeitig forderte Herzog die internationalen Organisationen auf, mehr zu tun, um die Bereitstellung von Hilfsgütern für Gaza zu erleichtern. Mithilfe neuer Scan-Geräte könnte die Einfahrt von Lastwagen mit Hilfsgütern auf 350 pro Tag verdreifacht werden. Es liege an den Vereinten Nationen und anderen Partnern, dass in den vergangenen zwei Wochen nur etwa 125 oder 100 LKW täglich abgefertigt werden konnten. kna

Gaza

Hamas legt Gegenvorschlag für Geisel-Deal vor - und gibt schockierende Informationen zum Zustand der Geiseln bekannt

Es gelangen immer mehr Details an die Öffentlichkeit

 15.04.2024

Nahost

Wie reagiert Israel auf den Angriff des Iran?

Die Lage am Montagmorgen – und ein Ausblick auf den Tag

 15.04.2024

Remko Leemhuis

Die deutsche Iran-Politik steht vor einem Scherbenhaufen

Die Bundesregierung muss jetzt das IZH in Hamburg schließen und die Revolutionsgarden endlich auf die EU-Terrorliste setzen

von Remko Leemhuis  14.04.2024

Libanon

Israelische Armee greift Hisbollah-Waffenschmiede an

Das Ziel liegt 100 Kilometer nördlich der Grenze zwischen Israel und dem Libanon

 14.04.2024

Berlin

Hunderte bei Soli-Demo für Israel

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft hatte zu der Kundgebung am Brandenburger Tor aufgerufen

 14.04.2024

Deutschland

»Schutz von israelischen und jüdischen Einrichtungen hat höchste Priorität«

Gefährdungslage eng mit der Entwicklung der Situation im Nahen Osten verknüpft

 14.04.2024

Israel

Lufthansa stellt Flüge nach Tel Aviv vorübergehend ein

Betroffen sind auch Erbil im Irak und Amman in Jordanien

 14.04.2024

Angriff auf Israel

Britische Jets schossen iranische Drohnen ab

Das bestätigte Premierminister Rishi Sunak

 14.04.2024

Interview

Wird Israel auf den iranischen Angriff reagieren, Herr Shalicar?

Israels Armeesprecher Arye Sharuz Shalicar über den nächtlichen Angriff und wie es weitergeht

 14.04.2024