Staatspräsident Herzog

Israel zu humanitärer Pause und mehr Hilfe bereit

Israels Präsident Isaac Herzog Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Israel ist nach Worten von Staatspräsident Isaac Herzog zu einer neuen humanitären Pause und zu weiterer humanitärer Hilfe in Gaza bereit, um eine Freilassung von mehr Geiseln zu ermöglichen. Die Verantwortung dafür liege ganz bei Yahya Sinwar und der Führung der Hamas, sagte er am Donnerstag bei einem Empfang für das in Israel akkreditierte Diplomatische Corps.

Sein Land kämpfe »nicht gegen die Menschen von Gaza; sie sind nicht unsere Feinde«, so Herzog vor Botschaftern aus mehr als 80 Ländern; »wir bekämpfen die Hamas, sie ist der Feind«. Unter den Geiseln gebe es noch Dutzende humanitäre Fälle, darunter Babys, Senioren, Kranke, Verwundete und viele Frauen».

Gleichzeitig forderte Herzog die internationalen Organisationen auf, mehr zu tun, um die Bereitstellung von Hilfsgütern für Gaza zu erleichtern. Mithilfe neuer Scan-Geräte könnte die Einfahrt von Lastwagen mit Hilfsgütern auf 350 pro Tag verdreifacht werden. Es liege an den Vereinten Nationen und anderen Partnern, dass in den vergangenen zwei Wochen nur etwa 125 oder 100 LKW täglich abgefertigt werden konnten. kna

Meinung

Wie London die Verweigerungshaltung der Palästinenser belohnt

Mit ihren Sanktionen gegen israelische Siedlungen will die britische Regierung im Nahost-Konflikt einer Zwei-Staaten-Lösung näher kommen. Doch sie zeigt vor allem: Verhandeln lohnt sich nicht, Blockade und Terror aber sehr wohl

von Daniel Neumann  11.09.2026

Syrien

Grossi: Von Israel zerstörter Reaktor hätte atomwaffenfähiges Material produzieren können

2007 zerstörte Israel den Atomreaktor Deir ez-Zor. 19 Jahre später bestätigt Atom-Aufseher Rafael Grossi, dass die Anlage atomwaffenfähiges Material hätte produzieren können

 11.09.2026

Rosch Haschana

Israel wächst – doch immer mehr Menschen verlassen das Land

Zum jüdischen Neujahr veröffentlicht das Statistikamt neue Zahlen. Die Geburtenrate ist mehr als doppelt so hoch wie in der OECD

von Sabine Brandes  11.09.2026

Sachsen-Anhalt

Empörung über AfD-Spitzenmann Siegmund wegen Rüstungsaussage 

Siegmund: »Weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen«

 11.09.2026

Neujahr

Hopfen, Malz und Honig

Zu Rosch Haschana können die Israelis nun auch passendes Bier im Supermarkt kaufen. Stilecht in der blau-weißen Dose

von Sabine Brandes  11.09.2026

Tel Aviv

Magen David Adom leistet im Jahr 5786 fast 1,9 Millionen Einsätze

Besonders stark beansprucht wurde auch die Notrufzentrale 101: Mehr als zwei Millionen Anrufe gingen innerhalb eines Jahres ein

 11.09.2026

Großbritannien

Applaus für britischen Außenminister von der Hamas

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe begrüßt die Sanktionen, mit denen das Vereinigte Königreich Israel belegt hat. Das sei ein »wichtiger Schritt in die richtige Richtung«

 11.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  11.09.2026

Kommentar

Ja, du bist gemeint!

Im Leben gibt es Menschen, die erkennen, was vor sich geht, und andere, die einfach blind den Trends folgen. Warum ich an der Seite meiner jüdischen Freunde stehe

von Boy George  11.09.2026