Jerusalem

Israel: Wir werden die Hisbollah weiter bekämpfen - auch in Beirut

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu Foto: dpa

Nach dem tödlichen Drohnenangriff der Hisbollah auf einen israelischen Armeestützpunkt hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angekündigt, die libanesische Terrormiliz weiter hart zu bekämpfen.

»Ich möchte klarstellen: Wir werden die Hisbollah weiter in allen Teilen des Libanons ohne Gnade bekämpfen - auch in Beirut«, sagte Netanjahu nach einem Besuch des angegriffenen Stützpunkts nahe der Stadt Binjamina in einer Videobotschaft.

Zuvor gab es unbestätigte Berichte israelischer Medien, Netanjahu habe die Streitkräfte auf Drängen der US-Regierung angewiesen, Angriffe auf die libanesische Hauptstadt zu vermeiden. Von Freitag bis einschließlich Montagabend gab es keine israelischen Luftangriffe in Beirut gegen Ziele der proiranischen Hisbollah-Miliz. 

»Wir kämpfen gegen die iranische Achse des Bösen, die uns vollständig vernichten will«, erklärte Netanjahu in dem Video weiter. »Sie werden es nicht schaffen. Wir kämpfen weiter. Wir zahlen einen schmerzhaften Preis, aber wir haben auch enorme Erfolge erzielt.«

Seit dem 8. Oktober 2023 wird Israel von der Hisbollah attackiert. Zehntausende Israelis sind dadurch zu Binnenflüchtlingen geworden. Israel wehrt sich mit Gegenangriffen, um seine Bürger zu schützen und um weitere Attacken aus dem Libanon zu unterbinden. dpa/ja

Gadi Eisenkot spricht in der Wahlnacht vor Anhängern

Regierungsbildung in Israel

Eisenkot nennt vier Bedingungen für mögliche Koalitionspartner

Der Yashar-Chef will die neue Knesset-Mehrheit rasch nutzen und lädt jeden Abgeordneten zur Zusammenarbeit ein, der seine Grundsätze akzeptiert

 01.11.2026

Jair Golan, Vorsitzender der Demokraten in Israel, im Porträt

Nahost

Opposition warnt vor neuem Krieg mit Iran unter Netanjahu

Angesichts wachsender Spannungen mit dem Iran stellt ein führender Oppositionspolitiker die politische Legitimation Netanjahus für eine neue militärische Auseinandersetzung infrage

 01.11.2026

Isaac Herzog spricht beim Weltwirtschaftsforum in Davos

Regierungsbildung

Israels Präsident kündigt Gespräche zur Regierungsbildung an

Keines der politischen Lager in Israel erreicht die erforderliche Mehrheit von 61 Sitzen. Nun liegt die Initiative bei Präsident Herzog. Wer erhält den ersten Auftrag zur Regierungsbildung?

 01.11.2026

Jerusalem

Wahlsieger ohne Mehrheit

Das endgültige Wahlergebnis liegt vor. Benjamin Netanjahus Likud hat mehr Sitze als alle anderen Parteien. Nützt ihm das etwas?

 30.10.2026

Jerusalem

Eisenkot will Wehrpflichtgesetz und Untersuchung zum 7. Oktober vorantreiben

Der Vorsitzende der zentristischen Partei Yashar erklärt, er arbeite bereits an entsprechenden Gesetzesvorlagen. Ob er wirklich eine Regierung bilden kann, bleibt aber unklar

 30.10.2026

Umfrage

Mehrheit der Oppositionswähler befürwortet Regierungskoalition mit arabischer Partei

Befragt wurden Anhänger von Yashar, B’Yachad, der Demokraten sowie Yisrael Beitenu. Was denken diese Wähler?

 30.10.2026

Natur

Gefährliche Ameise

Die invasive Afrikanische Großkopfameise breitet sich schnell aus und kann Ökosysteme sowie die Landwirtschaft schädigen – jetzt wurde sie in Haifa gefunden

von Sabine Brandes  29.10.2026

Jerusalem

Wahl in Israel: Behörden sehen keine Beweise für Betrug

Den Vorwurf der ausländischen Einflussnahme auf die Knesset-Wahl nimmt die Wahlkommission aber ernst

 29.10.2026

Jerusalem

Lieberman: »Nicht mit Bibi und nicht mit Tibi«

Der Chef von Israel Beiteinu schließt eine Zusammenarbeit mit Netanjahu und den arabischen Parteien aus – und fordert eine rein zionistische Koalition

von Sabine Brandes  29.10.2026