Nahost

Israel stimmt Vorschlag Ägyptens über Waffenruhe zu

Es handele sich um eine einseitige Waffenruhe ohne jegliche Vorbedingungen, hieß es aus dem Büro von Premier Netanjahu. Foto: dpa

Das israelische Sicherheitskabinett hat einstimmig einen Vorschlag Ägyptens über eine Waffenruhe gebilligt. Dies berichteten israelische Medien am Donnerstagabend.

Demnach soll das Feuer am Freitag um 2.00 Uhr Ortszeit eingestellt werden. Medienberichten zufolge hat das Büro von Premierminister diese Meldungen bestätigt. Es handele sich um eine einseitige Waffenruhe ohne jegliche Vorbedingungen, hieß es.

Verteidigungsminister Benny Gantz lobte die »beispiellosen militärischen Erfolge in Bezug auf Kraft, Präzision und strategische Bedeutung im Kampf gegen Terrorgruppen im Gazastreifen«. Er versicherte, dass die israelischen Streitkräfte weiterhin in höchster Alarmbereitschaft verbleiben werden.

Israel habe Ägypten schon vor der Sitzung mitgeteilt, dass es zu einer Vereinbarung im Sinne von »Ruhe gegen Ruhe« ohne ein größeres Abkommen bereit sei. Weitere offizielle Stellungnahmen gab es am späten Abend zunächst nicht.

Die Hamas im Gazastreifen äußerte sich zu der Ankündigung zunächst ablehnend. »Wir sind diejenigen, die eine Waffenruhe oder einen Waffenstillstand verkünden, nicht die Besatzungsmacht«, sagte ein Sprecher der Organisation in Gaza.

Unmittelbar nach Bekanntgabe der Vereinbarungen ertönte der Raketenalarm im Süden Israels, in Ortschaften in der Nähe des Gazastreifens. ja/dpa

Mailand

Israel schließt eigenes Bobteam von Olympia aus

Die Aktionen eines Athleten hätten gegen olympische Werte verstoßen, so die Begründung des Komitees

 23.02.2026

Nahost

Tucker Carlson blamiert sich in Israel

Der rechte Moderator hatte behauptet, er sei am Flughafen Ben-Gurion festgesetzt worden. Doch Videoaufnahmen zeigen ein anderes Bild

 22.02.2026 Aktualisiert

Kommentar

Eure Masche zieht nicht mehr!

Mittlerweile hat es sich selbst im Kulturbetrieb herumgesprochen, dass die Bigotterie der sogenannten pro-palästinensischen Aktivisten allzu durchschaubar ist, wenn Menschenrechte gepredigt und im gleichen Atemzug »Genozid« und »Boykott« geschrien wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.02.2026

Kino

Wegen israelfeindlicher Propaganda-Rede bei Berlinale: SPD-Minister verlässt die Preisverleihung 

 21.02.2026

Berlinale

»Free Palestine« auf der Bühne

Filmemacher Abdallah Alkhatib wirft der Bundesregierung vor: »Sie machen mit beim Genozid Israels in Gaza«

von Katrin Richter  21.02.2026

Meinung

Endlich kehrt Ehrlichkeit in die Debatte über die UNRWA ein!

Der CDU-Antrag bringt auf den Punkt, was seit Jahren verdrängt wurde: Palästinensische Gewalt darf natürlich nicht als politisches Instrument akzeptiert werden

von Daniel Neumann  21.02.2026

Berlinale

David Cunio: »Als ich nicht sprechen konnte, habt ihr mir eine Stimme gegeben«

Die israelische Ex-Hamas-Geisel bedankte sich an einem ebenso denkwürdigen wie emotionalen Abend im Babylon-Kino bei Regisseur Tom Shoval für den Film »A Letter To David«

von Ayala Goldmann  21.02.2026

Parteitag

»Die UNRWA ist nicht reformierbar«: CDU will Zahlungsstopp

Einmütig haben die Delegierten des CDU-Bundesparteitags in Stuttgart beschlossen, dass es künftig striktere Auflagen für deutsche Zuschüsse an die Palästinenser geben soll

von Michael Thaidigsmann  21.02.2026

Militär

Bundeswehr und IDF wollen enger zusammenarbeiten

Bei einem Besuch in Israel vereinbaren Vertreter der Bundeswehr eine engere Kooperation mit Israels Armee. Deutschland will dabei auch etwas über die Integration von Frauen ins Militär lernen

 20.02.2026